NZZ Geopolitik
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Vom Friedens- zum Machtprojekt: warum die EU jetzt sogar den Rechtspopulisten gefällt

15. Juli 2026 · 39 Min.

Joseph Deweck: Unter dem Druck Russlands und dem teilweisen Rückzug der USA wandelt sich die EU vom Friedens- und Rechtsprojekt zu einem pragmatischen Machtprojekt, bleibt aber widerstandsfähig und wird nicht so schnell zerfallen.

Im Gespräch mit David Vogel skizziert Joseph Deweck eine historische Übergangsphase Europas: Russland übt Druck aus, die USA ziehen sich zurück, und die EU reagiert zunehmend machtpolitisch-pragmatisch. Diese Neuausrichtung erklärt auch, warum rechtspopulistische Parteien sich nicht zwingend gegen die EU wenden, sondern versuchen, sie von innen zu verändern. De Weck bleibt optimistisch, dass die Union trotz Spannungen und nationaler Alleingänge Bestand haben wird.

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Einstieg: Machtvakuum, NATO-Foto und die historische Perspektive · ab 00:00
Kernanalyse: Die EU wandelt sich vom Friedens- zum Machtprojekt · ab 05:24
Ausblick und nationale Kernländer: Frankreich, Deutschland und die Rolle der Rechtspopulisten · ab 24:05

Wer spricht

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David VogelHOST

David Vogel ist der Moderator der NZZ‑Geopolitik‑Folge und führte in diesem Interview die Gesprächsleitung mit Fragen zu den Schweizer «guten Diensten» und Aussenpolitik.

Alle Auftritte von David Vogel →
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Joseph DeweckGAST

Wirtschaftshistoriker, Politikberater und Publizist. In dieser Folge analysiert Joseph Deweck im NZZ-Studio in Zürich die historische Übergangsphase Europas, erklärt die Neuausrichtung der EU unter geopolitischem Druck und diskutiert die Rolle rechtspopulistischer Parteien; er wird als Freund des Podcasts genannt.

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