NZZ Geopolitik
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Westsahara: Warum sich die Welt wieder für den vergessenen Konflikt interessiert - sogar Trump

1. Juli 2026 · 29 Min.

Isabel Wehrenfels erklärt, dass Marokko durch langfristige Diplomatie, Lobbying und Unterstützung von Staaten wie den USA seine Position in der Westsahara stärkt und einen Autonomieplan vorantreibt, der die regionale Geopolitik zugunsten Marokkos verschiebt.

In der Folge analysiert Isabel Wehrenfels (SWP) die Geschichte, Akteure und die jüngste Machtverschiebung im Westsahara-Konflikt. Sie beschreibt, wie Marokko wirtschaftliche Projekte, Diplomatie in Afrika und Beziehungen zu den USA und Israel nutzte, um internationale Anerkennung seines Autonomieplans zu fördern. Die Folge beleuchtet auch die Rolle Algeriens, die Bedeutung von Rohstoffen und mögliche Szenarien für eine Lösung, vor allem eine eingeschränkte Autonomie.

Rubriken

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Historischer Kontext und Hauptakteure · ab 00:00
Marokkos Strategie, internationale Anerkennung und geopolitische Verschiebungen · ab 09:51
Regionale Folgen, Autonomieplan und Aussichten auf eine Lösung · ab 26:28

Wer spricht

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Marlene OehlerHOST

Moderatorin von NZZ Geopolitik; führt im Berliner NZZ-Studio durch das Interview, stellt die Fragen zum historischen Kontext, zu geopolitischen Entwicklungen und zu Lösungsperspektiven des Westsahara-Konflikts.

Alle Auftritte von Marlene Oehler →
I
Isabel WehrenfelsGAST

Nordafrika-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. In der Folge analysiert sie die Geschichte der Westsahara, die Rolle von Marokko und Algerien, wirtschaftliche Interessen (Fischerei, Phosphate, erneuerbare Energien) sowie die jüngsten diplomatischen Entwicklungen und den marokkanischen Autonomieplan.

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