Die WM 2026 in Nordamerika wird durch Trump und die MAGA-Bewegung zu einem hochpolitischen Turnier, das statt Vereinigung Spannungen zwischen USA, Mexiko und Kanada verschärft.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sollte unter dem Motto "United As One" ein Zeichen gemeinsamer Nordamerikanischer Einheit setzen. Acht Jahre später wirkt dieses Versprechen absurd geworden. Donald Trumps Präsidentschaft hat die Beziehungen zwischen den USA, Mexiko und Kanada stark belastet. Mit 78 von 104 Spielen auf US-amerikanischem Boden und einer neuen Struktur mit 48 Mannschaften wird das Turnier zur Bühne politischer Konflikte. Einreiseverbote für Schiedsrichter, die Rolle der ICE-Behörde und Trumps enge Beziehung zu FIFA-Chef Infantino machen die WM zu einem hochpolitischen Ereignis.
Zahlen & Fakten
50 Millionen Menschen
Anzahl der spanischsprachigen Personen in den USA
100 Millionen Latinos
Prognose für die Bevölkerung von Latinos in den USA bis 2050
9 Prozent
Gehaltserhöhung, die Mexikos Regierung protestierenden Lehrern angeboten hat
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
78 von 104 Spielen
Anteil der WM-Spiele 2026, die in den USA stattfinden
13 Spiele
Anzahl der WM-Spiele 2026, die jeweils in Kanada und Mexiko ausgetragen werden
48 Mannschaften
Teilnehmerzahl an der WM 2026, eine Erweiterung gegenüber früheren Turnieren
800 Euro
Monatliches Einstiegsgehalt von Lehrern an mexikanischen öffentlichen Schulen
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• VideoElf Helden, ein Albtraum
• VideoRafa (Netflix-Dokumentation über Rafael Nadal)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKlaus BrinkbäumerHOST
Preisgekrönter Journalist, ehemaliger Spiegel-Chef-Redakteur und Programmdirektor beim MDR, Autor mehrerer Sachbücher über die USA (z. B. ‚Nachruf auf Amerika‘, ‚Im Wahn‘, ‚Der amerikanische Albtraum‘). In der Diskussion warnt er vor faschistoiden Elementen, mediengetriebener Polarisierung und dem Einfluss großer Tech- und Kapitalinteressen.
Alle Auftritte von Klaus Brinkbäumer →RRike HavertzHOST
Internationale Korrespondentin und Moderatorin des Podcasts "OK, America" der ZEIT. Rike Havertz berichtet über politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA und moderiert die Serie "OK, America? – Die Maga-Fifa-WM 2026".
Alle Auftritte von Rike Havertz →CClaudia ScheinbaumGAST
Mexikos Präsidentin seit 2018, Physikerin und Wissenschaftlerin mit Fokus auf Energiewirtschaft und Umweltpolitik. Leitet nationale Strategien zur Kartellbekämpfung und Fentanyl-Reduktion. Erste weibliche Präsidentin Mexikos mit akademischem Hintergrund in Physik der Atmosphäre.
Alle Auftritte von Claudia Scheinbaum →MMark CarneyGAST
Kanadischer Premierminister und Wirtschaftsexperte, bekannt für seine Reden beim World Economic Forum in Davos zur strategischen Neuausrichtung Kanadas. Ehemaliger Gouverneur der Bank of Canada mit umfassender Expertise in Finanzpolitik und internationalen Wirtschaftsfragen.
Alle Auftritte von Mark Carney →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
Ähnliche Folgen
Was jetzt? · 11. Juni 2026
Anpfiff in Amerika: Drei Gastgeber, viele Konflikte
Donald Trump wird die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA eher langweilen als prägen, weil Amerika früh ausscheidet und europäische Mannschaften dominieren werden.
11KM: der tagesschau-Podcast · 11. Juni 2026
FIFA, Fußball, Trump: Wem gehört die WM 2026?
Die WM 2026 ist eine große PR‑Chance, bleibt aber politisch und organisatorisch fragil: Visa-, Sicherheits- und innenpolitische Konflikte könnten die Veranstaltung und ihre öffentliche Wirkung erheblich beeinträchtigen.
Was jetzt? · 13. Juni 2026
Spezial: »America first wird es bei dieser WM nicht geben«
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika wird eines der politischsten Turniere der jüngeren Zeit, wobei Europa trotz Trump und FIFA-Ambitionen weiterhin die dominierende Kraft im Fußball bleibt.

Apropos – der tägliche Podcast · 11. Juni 2026
Das grösste Turnier aller Zeiten: Alles rund um den WM-Start
Die WM 2026 wird mit 48 Teams und 104 Spielen zur größten in der Geschichte, doch sie steht unter Druck wegen hoher Ticketpreise, organisatorischer Probleme, politischen Spannungen in den Gastgeberländern und der engen Beziehung zwischen FIFA-Chef Infantino und Donald Trump.
WDR 5 Neugier genügt · 10. Juni 2026
Jasper Trautsch - was hält Kanada, Mexiko und die USA zusammen?
Die WM 2026 in USA, Kanada und Mexiko macht die ökonomischen, politischen und kulturellen Verflechtungen Nordamerikas sichtbar, zeigt aber auch historische Rivalitäten und asymmetrische Machtverhältnisse.
11 Freunde Podcast · 11. Juni 2026
WM-Tag 1: Alle Fans sind da, außer die Somalier
Die WM 2026 in Nordamerika beginnt mit Skandalen und politischen Verstrickungen: Ein somalischer FIFA-Schiedsrichter wird am Flughafen abgewiesen, während die USA unter Trump ihre Kontrolle demonstrieren.