
Alles Legal #145: Agentic Payments: Wie autonom darf die KI bezahlen?
9. September 2026 · 35 Min.
Frank Müller erklärt, dass Agentic Payments technisch möglich und zivilrechtlich flexibel sind, aber für massentaugliche, autonome Zahlungen klare, eng definierte Mandate, technische Nachweise (z. B. Tokenisierung/Agenten-IDs) und eindeutige Haftungsregeln sowie Anpassungen bei der starken Kundenauthentifizierung (PSD2) benötigen.
Frank Müller von Annerton erläutert, wie Agenten Kaufentscheidungen und Zahlungsaufträge zeitlich trennen und welche rechtlichen Implikationen daraus folgen. Er unterscheidet Autorisierung (Zustimmung zur Zahlung) und Authentifizierung (Nachweis der Berechtigung) und zeigt Grenzen durch PSD2/SCA auf. Technische Maßnahmen wie Tokenisierung und Agenten-IDs schaffen Nachvollziehbarkeit, können das rechtliche Problem aber nur grundlegend vorbereiten. Für breite Nutzung sind klarere Mandate, technische Standards und Haftungsregeln nötig.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• RechtPSD2 (Payment Services Directive 2) – Regelungen zur starken Kundenauthentifizierung (SCA)
• RechtSEPA-Rulebook (Regelwerk für SEPA-Lastschriften)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
FFrank MüllerGAST
Rechtsexperte (Annerton) mit Schwerpunkt Zahlungsverkehrs- und IT-rechtliche Fragen. Er erklärt die Trennung von Mandat, Vertragsabschluss und Zahlungsauftrag bei Agentic Payments, analysiert PSD2/SCA-Herausforderungen, Zahlartenunterschiede (Lastschrift vs. Karte), Tokenisierung sowie nötige Standards und Haftungsregelungen für die Praxis.
Alle Auftritte von Frank Müller →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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