Der Waldboden ist ein hochkomplexes, kohlenstoffreicher ‚brauner Ozean‘; seine Gesundheit bestimmt Wasserhaushalt, Artenvielfalt und Klimafunktionen und verdient stärkeren Schutz.
Die Folge erklärt, wie Bodentemperatur, Feuchte und ein reiches Bodenleben (Bakterien, Pilze, Springschwänze, Regenwürmer u. a.) das Waldökosystem steuern. Humus fungiert als gigantischer Wasserspeicher und Kohlenstoffspeicher; Bodenschäden durch Forstwirtschaft, Befahrung oder Monokulturen reduzieren diese Funktionen. Alte, ungestörte Wälder produzieren tiefe Humusschichten, kühlen den Boden und sind für Klima- und Artenschutz besonders wertvoll.
Zahlen & Fakten
260 Tage
Ungefähr 260 Tage im Jahr liegt die Oberbodentemperatur bei ≥ 5 °C, sodass Pflanzen aktiv sein können
200 Liter
Angabe zur maximalen Wassermenge, die ein heimischer Waldboden aufnehmen kann (wie im Gespräch genannt)
65 °C
Gemessene Bodentemperatur in offener Feldflur an einem sonnigen Tag (gegenüber kühleren Waldwerten)
Weitere 1 Zahl & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
20 °C
Gemessene Bodentemperatur im Wald an derselben Messung (großer Temperaturunterschied zur Feldflur)
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchHeinrich Kotter: Waldbau (1820) (historische Darstellung zur Entwicklung leistungsfähiger Wälder, im Beitrag zitiert)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
