
Einmal drübergefahren – und der Boden bleibt für immer geschädigt
7. September 2026 · 32 Min.
Wiederholte Befahrung durch schwere Erntemaschinen führt zu dauerhafter Bodenverdichtung und erheblichen ökologischen sowie wirtschaftlichen Schäden im Wald.
Die Folge erklärt, was Rückegassen sind, wie Harvester und Forwarder arbeiten und warum engmaschige Erschließungsnetze den Waldboden massiv schädigen. Es geht um tiefe Bodenverdichtungen, Wasserspeicherverluste, Schäden an Wurzeln und Pflanzenveränderungen entlang der Gassen. Abschließend diskutiert die Folge wirtschaftliche Folgen wie Ertragsverluste und mögliche Alternativen (größerer Gassenabstand, Pferde, menschliche Aufarbeitung).
Zahlen & Fakten
Bis zu 95 %
Gemeldete maximale Reduktion der Wasserspeicherkapazität in verdichteten Bodenschichten durch Befahrung.
40 %
Grobe Angabe für Zuwachs- und damit verbundene Renditeverluste infolge von Bodenbefahrung.
70 %
Schätzung staatlicher Forstverwaltungsuntersuchungen für Anteil der Waldfläche mit Bodenbefahrungsschäden.
Weitere 5 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
50 Kilometer pro Quadratkilometer
Länge der Rückegassen (Erschließungslinien) pro Quadratkilometer Wald als typische Dichte für Rückegassennetze.
1–2 Kilometer pro Quadratkilometer
Länge von Lkw-fähigen Wegen pro Quadratkilometer Wald als Vergleichskategorie zu Rückegassen.
20 Meter
Typischer Abstand zwischen Rückegassen, begründet durch die Reichweite von Harvester-Armen (ca. 8 Meter).
4–5 Meter
Typische Breite einer Rückegasse, die Platz für Harvester und Forwarder bieten soll.
Bis zu 2 Meter Tiefe in 2,5 Sekunden
Angabe zur Geschwindigkeit und Tiefe, in der Boden durch Vibrations- und Druckwirkung von Maschinen zusammensackt.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• StudieForstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg (Untersuchung zu Befahrungsschäden außerhalb von Rückegassen in Baden-Württemberg)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
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