Unsere Wälder sind das Produkt langjähriger menschlicher Nutzung; historische Spuren bis zu 10.000 Jahren erklären heutige Bodenschäden, Baumwahl und Möglichkeiten des Waldumbaus.
Die Folge führt entlang eines jahrtausendealten Weges und erklärt, wie Menschen seit der Steinzeit über Römerzeit, christliche Missionierung und mittelalterliche Landwirtschaft bis in die Gegenwart den Wald geprägt haben. Archäologische Funde belegen sehr alte Trassen und Kultstellen, während mittelalterliche Ackerwirtschaft dauerhafte Bodenschäden (Flugsohle) hinterließ. Ab dem 19. Jahrhundert förderte staatliche Aufforstung Nadelholzplantagen; seit den Stürmen und dem Klimawandel der letzten Jahrzehnte setzt eine Debatte um Waldumbau und natürliche Verjüngung ein.
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