
Justus Bender warnt in seinem Szenario und im Gespräch mit Anne Will eindringlich davor, die AfD zu unterschätzen: Ohne gezielte Gegenstrategien, bessere emotionale Ansprache der demokratischen Mitte oder gegebenenfalls ein Verbotsverfahren könnte die Partei langfristig demokratische Institutionen aushöhlen.
Justus Bender, stellvertretender Leiter des Politikressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, erklärt in diesem Interview sein Buchszenario „Deutschland 2033“ und warum bisherige Rezepte gegen die AfD nicht greifen. Er analysiert, wie die AfD Emotionen, Social Media und ambivalenten Extremismus nutzt, und zeigt Machtwege (Koalitionen, Verwaltungshandeln) auf, mit denen die Partei Einfluss gewinnen könnte. Bender nennt mögliche Abwehrstrategien: empathischere politische Ansprache, professionelle Social‑Media‑Arbeit, ein möglicher Verbotsweg und ein enges Zeitfenster für wirksames Handeln.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAnne WillHOST
Moderatorin und Gastgeberin des Podcasts Politik mit Anne Will.
Alle Auftritte von Anne Will →JJustus BenderGAST
Justus Bender ist stellvertretender Politikchef der FAS und berichtet seit Jahren über die AfD. Im Gespräch erklärt er juristische Details zum Verbotsrecht, bewertet Präzedenzfälle und politische Optionen und analysiert die organisatorische Entwicklung der AfD. Er hat ein Buch mit dem Titel ‚Deutschland 2033 — ein Szenario‘ fertiggestellt, dessen Erscheinungsdatum im Gespräch mit 20. August genannt wird.
Alle Auftritte von Justus Bender →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.