Die Presseschau fasst zusammen: Laut Berichten wird der gesetzliche Mindestlohn vielfach umgangen, und Zeitungen diskutieren zugleich kontrovers über die Steuerpläne des Bundesfinanzministers.
Die Folge bringt kurze Zeitungskommentare: Der Deutsche Gewerkschaftsbund sieht eine großflächige Umgehung des Mindestlohns und beziffert den Schaden; einige Blätter zweifeln an der Interpretation dieser Zahlen oder fordern stärkere Kontrolle. Weitere Kommentare drehen sich um die Steuerpläne des Bundesfinanzministers, wobei die Zeitungen unterschiedliche Bewertungen liefern – von Vorwürfen der Unaufrichtigkeit der Union bis zur Kritik am Vorgehen des Ministers.
Zahlen & Fakten
64 Milliarden Euro
Vom DGB genannter Schaden durch Umgehung des Mindestlohns, wie in der Osnabrücker Zeitung kommentiert.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Deutscher Gewerkschaftsbund (Angabe, Mindestlohn werde in zahlreichen Fällen unterlaufen und ein Schaden von 64 Milliarden Euro entstanden)
• ArtikelOsnabrücker Zeitung (Kommentar zum DGB-Vorwurf, 64 Milliarden Euro Schaden durch Mindestlohn-Umgehung)
• ArtikelStuttgarter Zeitung (Artikel/Kommentar zu Umgehungspraktiken beim Mindestlohn und dem Schutz vulnerabler Beschäftigter)
Weitere 2 Quellen anzeigenWeniger anzeigen
• ArtikelSüddeutsche Zeitung (Beitrag zu den Steuerplänen des Bundesfinanzministers und zur Kritik der Union an diesen Plänen)
• ArtikelKölner Stadtanzeiger (Kritik am Entwurf des Finanzministers und an der vorgesehenen Gegenfinanzierung)
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