Psychologie to go!
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Aufgewacht und bewegungsunfähig - Die Schlafparalyse

19. Juli 2026 · 41 Min.

Schlafparalyse entsteht, wenn das Bewusstsein bereits wach ist, der Körper aber noch in der natürlichen schlaffen REM‑Lähmung steckt; sie ist meist harmlos und lässt sich durch Aufklärung und einfache Schlaf‑ und Verhaltensmaßnahmen deutlich weniger belastend gestalten.

Die Folge erklärt an einem Fallbeispiel, wie Schlafparalysen sich äußern: Wachsein bei gleichzeitiger Bewegungsunfähigkeit, Luftknappheitsempfinden und oft gruselige Halluzinationen. Es wird der neurobiologische Mechanismus (REM‑Atonie, Trennung von Trauminhalten und Motorik) und die Bandbreite der Häufigkeitsangaben diskutiert. Als Risikofaktoren nennen die Hosts unregelmäßigen Schlaf, Rückenlage, Substanzkonsum, Schichtdienst und psychische Erkrankungen. Praktische Empfehlungen reichen von Beruhigung und Informationen über Schlafhygiene und Seitenlage bis zur Abklärung (z. B. auf Narkolepsie) bei zusätzlicher Tagesmüdigkeit.

Zahlen & Fakten

7,6 %

häufig zitierte Prävalenz (häufige Angabe in Studien zur Lebenszeitprävalenz)

30–40 %

höhere Prävalenzangabe in manchen Studien (z. B. bei bestimmten Stichproben wie Studierenden)

40–75 %

Spanne für den Anteil der Betroffenen, die während einer Schlafparalyse Halluzinationen berichten

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

20 %

Anteil der Betroffenen, die den Zustand als angenehm oder zumindest nicht stark belastend beschreiben

20 Minuten

berichtet maximale Dauer einzelner Episoden (seltene Extremangabe)

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Fallbeispiel und klinische Beschreibung der Schlafparalyse · ab 01:04: Konkrete Symptome: wach, gelähmt, Atem‑/Druckgefühl und oft bedrohliche Halluzinationen, die starke Angst und Verunsicherung auslösen.
Neurobiologie, Terminologie und Häufigkeit · ab 15:17: REM‑Atonie fehlt in der zeitlichen Abstimmung; Ursachen sind neurobiologisch und schlafarchitekturbedingt; verschiedene Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit.
Umgang, Prävention und Abklärung · ab 20:02: Beruhigen, Schlafregularität, Seitenlage und Substanzverzicht; bei starker Tagesmüdigkeit neurologisch abklären (Narkolepsie).

Wer spricht

C
Christian WeißHOST

Christian Weiß ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und Co-Host des Podcasts »Psychologie to go!«. Er erläutert neurobiologische und psychologische Konzepte praxisnah, bringt medizinische Perspektiven auf psychische Erkrankungen ein und teilt klinische Erfahrungen in der Diskussion.

Alle Auftritte von Christian Weiß
F
Franka CzirutiHOST

Psychotherapeutin und Co-Hostin der Folge; führt in das Thema ein, stellt Fragen, bringt therapeutische Perspektiven ein und moderiert das Gespräch über Symptome, Ursachen und praktische Hilfen bei Schlafparalyse.

Alle Auftritte von Franka Cziruti

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.