Quarks Daily
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Diversity in Filmen und Serien - Verändert das was?

19. Juni 2026 · 24 Min.

Vielfältige, realistische Repräsentation in Filmen und Serien kann Vorurteile abbauen, während stereotype oder marginale Darstellungen sie verstärken; Food-Content in Medien ist ambivalent: inspirierend für viele, aber für anfällige Personen potenziell schädlich.

In der Folge diskutiert Ina Plodroch mit Naomi Polzer, wie Diversity in Film und Serie wirkt: Sichtbarkeit allein reicht nicht, wichtig ist Tiefe, Handlungsmacht und Vermeidung von Tokenismus. Studien und Metaanalysen zeigen, dass gut erzählte, positive Repräsentation Vorurteile reduzieren kann, negative Stereotype aber schaden. Im zweiten großen Thema erklärt Annika Frank, was "Food Noise" bedeutet, wie visuelle Reize Appetit und Essverhalten beeinflussen und welche Risiken Social-Media-Content für Menschen mit gestörtem Essverhalten birgt.

Zahlen & Fakten

90 %

Angabe, dass bei Menschen mit Essstörungen Gedanken rund 90 Prozent des Tages ums Essen kreisen (Zitat aus Episode)

2025

Jahresangabe im Hollywood Diversity Report, wonach 2025 weniger Frauen und People of Color in Regie/Drehbuch/Hauptrollen waren

1.300

Anzahl der untersuchten beliebten Filme (2007–2019) in einer Analyse zu Geschlechterverteilung

Weitere 2 Zahlen & Fakten anzeigen

250 / 59

GLAD-Untersuchung: von 250 großen US-Studiofilmen hatten 59 überhaupt LGBTQ-Personen

49 / 10.200

Metaanalyse (2019) zu People of Color: 49 Studien mit über 10.200 Teilnehmenden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Diversity in Filmen und Serien — Status und Trends · ab 01:14
Wirkung von Repräsentation — Forschung zu Vorurteilen und Betroffenen · ab 03:31
Food Noise — ständige Präsenz von Essen in Medien und Folgen · ab 13:33

Quellen

StudieHollywood Diversity Report (Analyse zu Diversity in Hollywood; Erwähnung der 2025-Auswertung)

StudieGLAD (US-Organisation) – Untersuchung zu LGBTQ-Repräsentation in großen US-Studiofilmen (Ergebnis: 250 Filme untersucht, 59 mit LGBTQ-Figuren; Erwähnung für 2024)

StudieParasoziale Kontakthypothese – Schiappa und Kollegen (Untersuchung am Beispiel der Serie Will & Grace)

Weitere 2 Quellen anzeigen

StudieMeta-Analyse von Appel und Weber (zur Wirkung negativer Stereotype auf Betroffene)

StudieForschungsarbeiten der University of Illinois und der University of California (zu stereotypen Darstellungen von People of Color)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

I
Ina PlodrochHOST

Ina Plodroch moderiert die Folge 'Quarks Daily' und führt durch die Themen. Sie kündigt die Beiträge an, stellt Fragen an die Mitarbeitenden des Quarks-Teams und fasst Erkenntnisse zusammen.

Alle Auftritte von Ina Plodroch
N
Naomi PolzerGAST

Wissenschaftsjournalistin im Quarkteam; ordnet Forschung zur Stressbewältigung ein, bespricht Meta‑Analysen zu Atemübungen, Yoga und Effekten von Arbeitsbedingungen sowie politische/arbeitgeberseitige Maßnahmen.

Alle Auftritte von Naomi Polzer
A
Annika FrankGAST

Teilnehmer, der mit Markenarbeit beschäftigt ist; nutzte Cloud‑AI, um White‑Spots im eigenen Business zu identifizieren und will diese Potenziale in der darauffolgenden Woche weiterentwickeln.

Alle Auftritte von Annika Frank

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.