Quarks Daily
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Schichtarbeit - Wie lange geht das gut?

10. August 2026 · 27 Min.

Schichtarbeit erhöht das Risiko für verschiedene Krankheiten, lässt sich aber durch Schlafhygiene, Lebensstil und arbeitgeberseitige Maßnahmen deutlich abmildern; Smartphone‑Scrollen verfälscht unsere Zeitwahrnehmung, weil Aufmerksamkeit und episodisches Gedächtnis betroffen sind.

In der Folge erklärt Sophie Kuhlmann (Quarks-Team), welche Gesundheitsrisiken mit Schichtarbeit verbunden sind, welche Befunde aus Beobachtungsstudien stammen und warum Nachtschichten besonders problematisch sein können (z. B. WHO‑Einschätzung). Sie nennt konkrete Schutzfaktoren wie Schlafhygiene, soziale Kontakte und gesunden Lebensstil. Christiane Tova (Quarks-Team) erläutert, warum Smartphone‑Scrollen die Zeit unterschätzt (Aufmerksamkeitsfokus, fehlende episodische Erinnerungen) und nennt Strategien, um die Nutzung zu reduzieren.

Zahlen & Fakten

15 %

Anteil der Menschen in Deutschland, die mindestens gelegentlich im Schichtsystem arbeiten.

9 %

Anteil der Menschen, die nachts zwischen 23 und 6 Uhr arbeiten.

25 %

Anteil der Menschen, die öfter abends (zwischen 18 und 23 Uhr) arbeiten (ein Viertel).

Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigen

3

Empfohlene Maximalanzahl aufeinanderfolgender Nachtschichten (höchstens drei Nächte hintereinander).

11 Stunden

Empfohlene Pause zwischen Schichten laut Empfehlungen (Pause zwischen Schichten einhalten).

30 Minuten vs. 4 Minuten

Erlebte Verzerrung: 30 Minuten Scrollen werden subjektiv oft als etwa 4 Minuten empfunden (Unterschätzung der Bildschirmzeit).

3–4 Jahre

Bitkom‑Angabe: Intervall für Neukauf von Smartphones hat sich auf drei bis vier Jahre verschoben.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Schichtarbeit: Gesundheitsrisiken und Evidenzlage · ab 01:20
Praktische Maßnahmen für Beschäftigte und Arbeitgeber · ab 08:36
Warum wir beim Smartphone die Zeit verlieren · ab 14:16

Quellen

StudieDeutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin (wissenschaftliche Empfehlungen zu Schichtsystemen und Vorsorge)

StudieLMU München (Untersuchung zur Unterschätzung der Bildschirmzeit bei Proband:innen)

StudieMarc Wittmann (Forschung zur Zeitwahrnehmung und Körpersignale, im Gespräch zitiert)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

I
Ivi StrüvingHOST

Moderatorin der Folge und Mitglied des Quarks-Teams; leitet durch die Episode, stellt Fragen zu psychologischen und medizinischen Themen und fasst am Ende die Kernaussagen zusammen.

Alle Auftritte von Ivi Strüving
S
Sophie KuhlmannGAST

Rechercheurin/Redakteurin beim Quarks-Team, erklärt Studienlage, Wirkung und Dosierung von Kreatin, weist auf Unterschiede für Vegetarier/Veganer und mögliche Nebenwirkungen hin und ordnet gesundheitsrelevante Aspekte ein.

Alle Auftritte von Sophie Kuhlmann
C
Christiane TovaGAST

Psychologin im Quarks-Team, die sich mit dem Phänomen Oversharing und dessen psychologischen Hintergründen auseinandersetzt. Sie trat in der Episode „Offenheit – Kann ich auch zuviel von mir erzählen?" auf und erklärt, wie und warum Menschen zu viel von sich selbst preisgeben.

Alle Auftritte von Christiane Tova

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