Deutschland wird auf absehbare Zeit voraussichtlich nicht an Trinkwasser knapp werden, aber regional und zeitweise können Engpässe bei Oberflächenwasser, Grundwasser und Brauchwasser auftreten.
Die Moderatorin Magdalena Schmude fasst wissenschaftliche Einschätzungen zusammen: Grundsätzlich ist Deutschland ein vergleichsweise wasserreiches Land, und rund 70 % des Trinkwassers stammen aus Grundwasser. Expertengespräche mit Ralf Minke (Institut für Siedlungswasserwirtschaft, Uni Stuttgart) zeigen, dass kurzfristige Engpässe in Hitze- und Dürrephasen möglich sind, langfristig bis 2100 eine akute, flächendeckende Trinkwasserkatastrophe jedoch als sehr unwahrscheinlich gilt. Wichtig sind regionale Unterschiede, bessere Datenerfassung und vorbeugende Maßnahmen.
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Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMagdalena SchmudeHOST
Moderatorin der Sendung ‚Forschung aktuell‘ beim Deutschlandfunk; sie präsentiert und leitet in dieser Folge die kurzen Wissenschaftsmeldungen.
Alle Auftritte von Magdalena Schmude →RRalf MinkeGAST
Ralf Minke arbeitet am Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Universität Stuttgart. Er wird als Experte zu Trinkwasserversorgung, Grundwasserhaushalt und möglichen Worst-Case-Szenarien zitiert und erläutert Hydrologie, Wassernutzungsindex sowie technische und planerische Gegenmaßnahmen.
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