Radiowissen – BR
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Astrid Lindgren – Wie der Krieg sie zur Kinderrechtlerin machte

8. Juni 2026 · 24 Min.

Astrid Lindgrens Erlebnisse und die politischen Eindrücke des Zweiten Weltkriegs prägten sowohl die Entstehung von Pippi Langstrumpf als auch ihr späteres Engagement gegen Gewalt an Kindern.

Die Folge zeichnet nach, wie Astrid Lindgren ab 1939 Tagebücher führte, in denen sie Kriegserlebnisse, Zeitungsberichte und zensierte Briefe verarbeitete. Diese Eindrücke flossen in die Entstehung von Pippi Langstrumpf (1944–1945) ein, einer Figur, die gegen Machtmissbrauch und für kindliche Selbstbestimmung steht. Die Episode beleuchtet ferner Lindgrens spätere öffentliche Rolle als Kritikerin körperlicher Züchtigung, ihr bedeutendes Rede-Manifest „Niemals Gewalt“ und die Auswirkungen bis hin zu gesetzlichen Änderungen. Recherchiert wurde die Sendung von Steffi Illinger; als Interviewgast tritt der Lindgren-Kenner Micke Bayard auf.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Preisverleihung und die Rede „Niemals Gewalt“ · ab 00:18
Kriegstagebücher und persönliche Begegnungen mit der Gewalt · ab 03:13
Entstehung von Pippi Langstrumpf und politische Wirkung · ab 09:14

Wer spricht

S
Steffi IllingerHOST

Steffi Illinger ist die Produzentin dieses Radiowissen-Podcasts beim Bayerischen Rundfunk (BR) und führt durch die Folge über James Krüß. Sie präsentiert biografische Kontexte, Archivmaterial und Expert:innen-Statements und ordnet Krüß’ Werk historisch-literarisch ein.

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M
Micke BayardGAST

In Stockholm lebender deutsch‑schwedischer Journalist und Lindgren‑Kenner; hat zur Rezeption von Pippi in Deutschland recherchiert und das Buch »Als Pippi nach Deutschland kam« veröffentlicht; im Beitrag als Interviewgast zu hören.

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