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Die Bibliothek von Alexandria - Der Traum vom universellen Wissen

26. Juni 2026 · 24 Min.

Die Bibliothek von Alexandria war ein multilinguales, interdisziplinäres Forschungszentrum und Symbol des Wissens, dessen konkrete Gestalt unklar ist, das aber Methoden der Katalogisierung, Textkritik und vernetzten Forschung hervorgebracht hat, die bis heute nachwirken.

Die Episode erzählt die Entstehung und Funktion der Bibliothek von Alexandria als Teil des Museon in einer multikulturellen Metropole und als Magnet für Gelehrte aus dem östlichen Mittelmeerraum. Sie beschreibt, wie Philologie, Mathematik, Astronomie und Medizin dort zusammenkamen, wie Abschreiber und Kataloge arbeiteten und welche klimatischen Probleme das Archiv bedrohten. Zugleich thematisiert die Folge die unsichere Quellenlage, verschiedene Theorien zu ihrem Niedergang und das Fortwirken ihrer Organisationsprinzipien in der heutigen Bibliothekskunde.

Zahlen & Fakten

296 v. Chr.

Gründungszeit des Museon/der Bibliothek von Alexandria (ungefähr)

10.000–40.000

Vermutete Bandbreite der Anzahl der Schriftrollen im Bestand

625

Anzahl antiker Autoren, mit der Roger S. Bagnell in seiner Abschätzung rechnet

Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigen

31.000

Geschätzte Anzahl von Schriftrollen nach Bagnells Rechnung (625 Autoren × ~50 Rollen)

600

Angabe, dass die Bibliothek insgesamt weit über 600 Jahre bestand

30

Alter, in dem Eratosthenes von Kyrene nach Alexandria geholt wurde

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Entstehung und urbaner Kontext · ab 00:30
Betrieb, Forschung und Arbeitsweise · ab 03:25
Niedergang, Deutung und langfristiges Vermächtnis · ab 19:26

Quellen

ArtikelRoger S. Bagnell, 'Library of Dreams' (Text aus 2002, zur Abschätzung der Anzahl antiker Autoren und Schriftrollen)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.