Edo war im 18. Jahrhundert die größte Stadt der Welt; ihr dichtes, wassergeprägtes Alltagsleben, die strikte Ständeordnung und die lange Friedensperiode formten Kultur, Versorgung und Stadtbild – Grundlagen des heutigen Tokio.
Die Folge rekonstruiert das Leben in Edo, dem heutigen Tokio, anhand von Holzschnitten, Museumsnachbauten und Experteninterviews. Sie zeigt, wie Wasserwege, enge Holzsiedlungen, ständische Ordnung und die Präsenz des Shoguns das Alltagsleben prägten. Themen sind Mobilität per Boot, Versorgung großer Bevölkerungszahlen, Feuergefahr und städtische Dienste sowie die kulturelle Blüte durch ruhende Samurai. Am Ende wird der Übergang zur modernen Hauptstadt Tokio und Spuren des alten Edo vor Ort reflektiert.
Zahlen & Fakten
1,1 bis 1,3 Millionen
Geschätzte Einwohnerzahl Edos im 18. Jahrhundert.
119
Anzahl der Holzschnitte in Hiroshiges Reihe ‚100 Ansichten von Edo‘ (tatsächlich 119 Drucke).
100
Titel der Holzschnittreihe ‚100 Ansichten von Edo‘; zugleich Erwähnung von ‚100 kleine rote Holztore‘ am Nezu-Schrein.
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
250 Jahre
Länge der Friedensperiode während der Edo-Zeit, in der sich städtische Kultur und Lebensweisen entwickelten.
1603
Jahr, in dem der erste Tokugawa-Shogun Edo als neue Hauptstadt auswählte.
1923
Jahr des verheerenden Erdbebens, das große Teile Tokios/Edos zerstörte.
300 Jahre
Zeitliche Distanz, auf die die Erzählerin beim Spaziergang und bei der Suche nach dem ‚Edo-Gefühl‘ Bezug nimmt.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Utagawa Hiroshige, ‚100 Ansichten von Edo‘ (Reihe von Farbholzschnitten)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
JJenny von SperberHOST
Jenny von Sperber ist die recherchierende Kollegin, die den Beitrag vorbereitet hat. Sie stellt die Analyse der Mumien vor, erläutert bioarchäologische Methoden und interpretiert die Knochenbefunde im Hinblick auf Muskelentwicklung, Waffenbenutzung und medizinische Versorgung.
Alle Auftritte von Jenny von Sperber →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.