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Fahrrad als Kult - Aufbruch und Temporausch in der Moderne

5. August 2026 · 23 Min.

Um 1900 wird das Fahrrad zum Symbol der Moderne: es steht für Freiheit, Selbstbestimmung und Fortschritt und bündelt technische, soziale und kulturelle Veränderungen.

Die Folge untersucht, wie das Fahrrad um 1900 als kulturelles und technisches Kris­tallisations­moment fungiert. Anne-Kathrin Ebert erläutert, dass das Niederrad und eine städtische Clubkultur das Fahrrad zunächst zu einem elitären, dann zunehmend zu einem alltagsrelevanten Phänomen machten. Diskurse zu Gesundheit, Emanzipation und Ästhetik verbanden sich mit Kommerz und Radsport, sodass das Rad zum Symbol von Individualität, Tempo und Lebensreform avancierte.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Historische Entwicklung und frühe Fahrradkultur · ab 00:30
Fahrrad als Ausdruck von Moderne, Freiheit und Lebensreform · ab 06:02
Kommerz, Radsport, Werbung und gesellschaftliche Spannungen · ab 16:25

Wer spricht

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Anne-Kathrin EbertGAST

Historikerin und Leiterin des Ressorts Verkehr und Mobilität am Technischen Museum Wien. Im Beitrag wird sie als Expertin zur Rolle des Fahrrads um 1900 zitiert und erläutert die kulturellen, sozialen und technischen Zusammenhänge, die das Fahrrad zu einem Kristallisationspunkt der Moderne machten.

Alle Auftritte von Anne-Kathrin Ebert →

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