Elterliche Bevorzugung ist weit verbreitet, wirkt oft langfristig auf alle Geschwister und sollte durch offene Kommunikation und reflektiertes Verhalten der Eltern angegangen werden.
Die Folge erklärt, wie und warum Eltern manchmal ein Kind dem anderen näher sind, zeigt historische und literarische Beispiele und diskutiert Folgen für die Psyche. Expert:innen wie Martin Diewald und Martina Stotz erläutern, dass Kränkungen und wahrgenommene Ungerechtigkeit Geschwisterbeziehungen lebenslang prägen können. Zugleich betonen sie, dass Ungleichbehandlung nicht immer Absicht ist und oft soziale oder ökonomische Gründe hat. Abschließend empfiehlt die Folge Gespräche innerhalb der Familie, um Verletzungen aufzuarbeiten.
Zahlen & Fakten
20 %
Anteil der Mütter, die sich eigenen Angaben zufolge einem Kind näher fühlen (Umfragen)
75 %
Rund 75 Prozent der Mütter nannten in der Studie 'Within Family Differences' ein Kind, dem sie sich emotional am nächsten fühlten
25 %
Etwa jedes vierte Kind in Deutschland wächst heute als Einzelkind auf (ca. 25 %)
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über 500
Anzahl der Mütter und Väter, die in der US-amerikanischen Langzeitstudie 'Within Family Differences' befragt wurden
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchHartmut Kasten: 'Geschwister, Vorbilder, Rivalen, Vertraute' (2020, inzwischen in siebter Auflage)
• StudieUS-amerikanische Langzeitstudie 'Within Family Differences' (Befragung von über 500 Eltern)
• BuchPrinz Harry: 'Spare' (Autobiografie; als Beispiel für öffentlich aufgewühlte Familienkonflikte)
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• BuchAltes Testament (biblische Erzählungen zu Josef sowie Kain und Abel)
• BuchJeanne-Marie Leprince de Beaumont: 'Die Schöne und das Biest' (Version von 1756)
Wer spricht
VVeronika WawaczekHOST
Host und Autorin dieser Radiowissen-Folge; führt durch die Recherche, erläutert historische (Bibel, Märchen) und aktuelle Beispiele, stellt Studienergebnisse vor und befragt Expert:innen wie Martin Diewald und Martina Stotz.
Alle Auftritte von Veronika Wawaczek →MMartin DiewaldGAST
Bielefelder Soziologie-Professor; erläutert im Beitrag die Bedeutung von Kränkungen, die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit in Geschwisterbeziehungen und die langfristige Wirkung subjektiver Bewertungen auf das Selbstbewusstsein.
Alle Auftritte von Martin Diewald →MMartina StotzGAST
Pädagogin und Familienberaterin, die über Lieblingskinder promoviert hat; beschreibt die psychischen Folgen elterlicher Zurückweisung, etwa Scham, Schuldgefühle, Selbstwertprobleme und mögliche Depressionen.
Alle Auftritte von Martina Stotz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.