Elterliche Bevorzugung ist weit verbreitet, wirkt oft langfristig auf alle Geschwister und sollte durch offene Kommunikation und reflektiertes Verhalten der Eltern angegangen werden.
Die Folge erklärt, wie und warum Eltern manchmal ein Kind dem anderen näher sind, zeigt historische und literarische Beispiele und diskutiert Folgen für die Psyche. Expert:innen wie Martin Diewald und Martina Stotz erläutern, dass Kränkungen und wahrgenommene Ungerechtigkeit Geschwisterbeziehungen lebenslang prägen können. Zugleich betonen sie, dass Ungleichbehandlung nicht immer Absicht ist und oft soziale oder ökonomische Gründe hat. Abschließend empfiehlt die Folge Gespräche innerhalb der Familie, um Verletzungen aufzuarbeiten.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
VVeronika WawaczekHOST
Host und Autorin dieser Radiowissen-Folge; führt durch die Recherche, erläutert historische (Bibel, Märchen) und aktuelle Beispiele, stellt Studienergebnisse vor und befragt Expert:innen wie Martin Diewald und Martina Stotz.
Alle Auftritte von Veronika Wawaczek →MMartin DiewaldGAST
Bielefelder Soziologie-Professor; erläutert im Beitrag die Bedeutung von Kränkungen, die Wahrnehmung von Ungerechtigkeit in Geschwisterbeziehungen und die langfristige Wirkung subjektiver Bewertungen auf das Selbstbewusstsein.
Alle Auftritte von Martin Diewald →MMartina StotzGAST
Pädagogin und Familienberaterin, die über Lieblingskinder promoviert hat; beschreibt die psychischen Folgen elterlicher Zurückweisung, etwa Scham, Schuldgefühle, Selbstwertprobleme und mögliche Depressionen.
Alle Auftritte von Martina Stotz →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.