Ocker ist eine natürliche Erdfarbe, die geologisch entstanden, historisch weit verbreitet und in Südfrankreich noch heute in traditioneller Weise abgebaut, verarbeitet und kulturell genutzt wird.
Die Folge beschreibt, wie Ocker durch Verwitterung und Eisenoxide in Sandsteinschichten entsteht und die spektakulären Ockerfelsen der Provence färbt. Anschließend wird der Abbau und die Verarbeitung natürlicher Ockerpigmente in Südfrankreich gezeigt – von der Gewinnung über Reinigungs- und Trocknungsbecken bis zur Kalzinierung. Historische und wirtschaftliche Aspekte der Ockerindustrie, ihre Bedeutung für Regionen wie Roussillon sowie künstlerische und kulturelle Verwendungen runden die Reportage ab.
Zahlen & Fakten
10 %
Anteil von Ocker im abgebauten Sandsteinmaterial
10 Tage pro Jahr
Zeitspanne, in der mit schwerem Gerät der Jahresvorrat abgebaut wird
800–900 °C
Temperaturbereich beim Kalzinieren, um gelben Ocker in roten zu verwandeln
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40 Kilometer
Gesamtlänge der im Berg getriebenen Ockergalerien (Minen von Brüau)
1860–1942
Zeitraum, in dem die untertägigen Ockerarbeiten hauptsächlich durchgeführt wurden
8–15 Meter hoch; 3 Meter breit
Typische Dimensionen der Ockergalerien im Bergwerk
14 Jahre
Altersangabe, ab der Kinder früher in den Stollen zu arbeiten begannen
40.000 Tonnen pro Jahr
Rund 40.000 Tonnen Ocker wurden zu Spitzenzeiten rund um Roussillon gewonnen
80 Tonnen pro Jahr
Heutige Jahresmenge an gewonnenem Ocker (aktueller Rückgang)
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBernd-Uwe GutknechtHOST
Autor und Erzähler der Radiowissen-Folge; führt durch die Reportage über Ocker, stellt Zusammenhänge her und kommentiert die Beiträge. Als Sprecher/Kurator der Sendung präsentiert er Berichte, O-Töne und historische Hinweise zur Farbe Ocker.
Alle Auftritte von Bernd-Uwe Gutknecht →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.