Die Folge zeigt, dass das Bild des sagenumwobenen Zulu-Herrschers in vielen Quellen überhöht und von Mythenbildung geprägt ist; historisch war er vor allem ein militärischer Innovator und Zentralisierer.
Frank Halbach zeichnet die Lebensstationen des Zulu-Herrschers nach und trennt belegbare Fakten von Legenden. Der Historiker Christoph Marx erklärt, dass die Machtkonzentration und militärischen Neuerungen weniger aus dem Nichts entstanden, sondern Teil längerer Zentralisierungsprozesse waren. Die Episode analysiert außerdem, wie koloniale Berichte, spätere Kriegsereignisse und politische Interessen den Mythos von übersteigerter Grausamkeit formten.
Zahlen & Fakten
etwa 2000
Stärke der britischen Truppe in der Schlacht bei Isandlwana
10 zu 1
Numerisches Übergewicht der Zulu gegenüber den britischen Soldaten bei Isandlwana (gemäß Darstellung im Beitrag)
um 1787
Ungefähres Geburtsjahr des Herrschers
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1816
Jahr, in dem er die Herrschaft über die Zulu an sich riss
zwischen 8.000 und 11.000
Angegebene Stärke von Zwides Streitmacht im Konflikt um 1818
4.000
Angegebene Stärke von Shakas Truppen im genannten Gefecht gegen Zwide
20.000 Quadratkilometer
Ungefährer Umfang des Herrschaftsgebiets auf dem Höhepunkt seiner Macht
250.000
Ungefähr angestellte Einwohnerzahl im genannten Herrschaftsgebiet
20.000
Angegebene mögliche Größe seiner Armee auf dem Höhepunkt
16. Dezember 1838
Datum der Schlacht am Blood River
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
FFrank HalbachHOST
Frank Halbach ist Journalist und Produzent beim Bayerischen Rundfunk (BR) und der recherchierende Autor dieser Radiowissen-Folge. Er führt durch die Episode, fasst Archivalien und Forschungsergebnisse zusammen und stellt Stimmen von Expertinnen und Experten vor.
Alle Auftritte von Frank Halbach →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.