Tornados sind extrem zerstörerische, kurzlebige Wirbelwinde, deren Rotation oft in Bodennähe entsteht und die sich deshalb nur schwer vorhersagen lassen.
Die Folge erklärt, wie Tornados entstehen, welche Schäden sie anrichten und warum ihre Entstehung noch viele Rätsel birgt. Neue Messungen mit mobilen Radaren zeigen: die starke Rotation beginnt häufig am Boden und wächst nach oben, was klassische Entstehungsmodelle infrage stellt. Meteorologen, Tornadojäger und Ehrenamtliche (Spotter) liefern Erkenntnisse und Warnmeldungen, doch Vorhersagen und frühzeitige Warnungen bleiben aufgrund der Flüchtigkeit der Ereignisse begrenzt.
Zahlen & Fakten
700 Millionen Dollar
Durchschnittlicher jährlicher Schaden durch Tornados in den USA.
2 Tote, 200 Verletzte, 1.750 beschädigte Häuser, 70 Millionen Euro
Bilanz des F4-Tornados vom 10. Juli 1968 in Pforzheim.
1.300
Todesopfer des tödlichsten bekannten Tornados in Bangladesch (1989).
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80
Durchschnittliche jährliche Tornado-Todesfälle in den USA.
553
Anzahl der Todesopfer in den USA im Jahr 2011 (Ausreißerfall).
63 km/h
Untergrenze der Fujita-Skala bei F0.
512 km/h
Obergrenze der Fujita-Skala bei F5.
352 km
Strecke des längsten je gemessenen Tornados (1925).
10 Minuten
Durchschnittliche Lebensdauer eines Tornados.
30–70 km/h
Zuggeschwindigkeit der Wirbel über das Land.
>500 km/h
Mögliche Extremrotationsgeschwindigkeiten innerhalb von Tornados.
30–60
Jährliche Anzahl von Tornados in Deutschland (Mittel).
1
Durchschnittliche jährliche Todesfälle durch Tornados in Deutschland.
1.200
Ungefähr jährliche Zahl der Tornados in den Vereinigten Staaten.
148
Anzahl der Tornados beim größten Outbreak im April 1974 innerhalb von 24 Stunden.
71
Anzahl rotierender Wirbel beim Outbreak im Dezember 2021 in den USA.
28.000
Anzahl untersuchter Tornados in einer Analyse für den Zeitraum 1994–2016.
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Themen & Erkenntnisse
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