
DIGITALWERK Podcast: DIE WOHNRAUMFRAGE: Bauen und Wohnen im Berliner Bezirk Mitte
12. Juli 2026 · 52 Min.
Neubau – besonders durch städtische Wohnungsbaugesellschaften kombiniert mit beschleunigten Planungsinstrumenten – ist der wichtigste Hebel, um den Wohnraummangel in Berlin‑Mitte zu lindern; die Planungs‑ und Rechtsprozesse verzögern Projekte jedoch oft um Jahre.
Im Interview erläutert Ephraim Goethe, Stadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management in Berlin‑Mitte, die konkrete Lage: erhebliche Mietknappheit, schnelle Bevölkerungszunahme in Teilen des Bezirks und deutliche Preisunterschiede durch kurzzeitige Vermietung. Er betont, dass Bauen selbst vergleichsweise zügig geht, während Planungs‑, Beteiligungs‑ und privatrechtliche Fragen Projekte erheblich verzögern. Als Antworten nennt er mehr Neubau durch landeseigene Gesellschaften, Nachverdichtung, Schutz des Bestands und beschleunigte Verfahren wie den „Bauturbo“.
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EEphraim GoetheGAST
Ephraim Goethe ist Stadtrat für Stadtentwicklung und Facility Management im Berliner Bezirk Mitte. Er hat Bauingenieurwesen studiert und arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich Stadtentwicklung; im Ressort verantwortet er u. a. Betreuung bezirklicher Dienstgebäude, Schulbauprojekte und Quartiersentwicklungen.
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