
DIGITALWERK Podcast: DIE WOHNRAUMFRAGE: Baustellenreport: Von der Not am Mann
28. Juni 2026 · 57 Min.
Deutschland baut zu kompliziert und braucht zügige, praxisorientierte Baurechtsreformen und Vereinfachungen, um wieder bezahlbaren Wohnraum schnell und in großer Zahl zu schaffen.
Die Folge analysiert, warum trotz hoher Nachfrage immer weniger Wohnungen entstehen: Überregulierung, unsichere Förderpolitik und langwierige Genehmigungsverfahren verunsichern Investoren und Banken. Als Lösungen werden Typenbaugenehmigungen, eine umfassende Baurechtsreform, steuerliche Anreize und Maßnahmen zur Fachkräftesicherung diskutiert. Serielles Bauen wird als Teilbeitrag betrachtet, nicht als alleinige Lösung.
Zahlen & Fakten
30 %
Angabe zur niederländischen Reform: rund 30 Prozent der Gesetze gestrichen, Ergebnis günstigerer Baukosten (Vergleichsbeispiel).
100.000
Prognostizierter Bevölkerungsrückgang in Deutschland im Jahr 2025 (Erwähnung zu Beginn).
160
Jahre, seit denen ALEA familiengeführt besteht (Unternehmensangabe).
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200
Ungefähr erreichbare Wohneinheiten, die bei einem Einzelauftrag bis zur genannten Wertgrenze realisierbar sind (Unternehmensangabe).
600.000
Anzahl der in einem Spitzenjahr (1996/1997) fertiggestellten Wohneinheiten in Deutschland (historischer Vergleich).
320.000–400.000
Jährlich benötigte Wohnungsfertigstellungen, wie in der Diskussion als Zielgröße genannt wird.
700.000–800.000
Geschätzte Bandbreite der fehlenden Wohnungen, die im Gespräch erwähnt wird.
36
Monate: Zeitraum, in dem nur moderat Fachkräfteverluste im Bauhauptgewerbe in den letzten 36 Monaten registriert wurden (Branchenangabe).
12–18
Monate: geschätzte Anlaufzeit bis spürbare Nachfrage und Umsetzung wieder steigen könnten, falls Vertrauen zurückkehrt.
Themen & Erkenntnisse
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