Die fast bedingungslose deutsche Staatsräson zugunsten Israels schränkt Meinungsfreiheit und pluralen jüdischen Diskurs ein und verlagert den Blick vom realen Problem des rechtsextremen Antisemitismus.
Eva Menasse analysiert, wie staatliche Stellen, Medien und Lobbygruppen in Deutschland nach dem 7. Oktober 2023 kritische Stimmen zu Israel/Palästina diffamieren und Kulturveranstaltungen sowie Redebeiträge systematisch verhindern. Sie zeigt anhand von Beispielen (Buchenwald-Ausladung, Berlinale, Fördermittelentzüge) eine wachsende Konvergenz von Medien und Politik zur Verteidigung einer als unverhandelbar erklärten Staatsräson. Menasse kritisiert zugleich die Methodik von Antisemitismusstatistiken und Lobbyeinfluss und warnt vor der Instrumentalisierung deutscher Erinnerungskultur.
Themen & Erkenntnisse
KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.
