Rebecca Nagel zeigt anhand von Ortseindrücken und Archivgesprächen mit Ned Blackhawk und Nick Gastis, dass indigene Völker und die Angst vor ihnen zentral im Gründungsnarrativ der USA sind und dieses Erbe bis in die Gegenwart wirkt.
Die Episode verbindet einen Bericht vom Fort Snelling (inklusive aktueller Gewalt durch ICE) mit einer historischen Analyse der Declaration of Independence. Rebecca Nagel führt Interviews und Ortsrecherchen; Ned Blackhawk erklärt, wie Landgier und britische Politik nach 1763 die Kolonisten gegen indigene Nationen und schließlich gegen die Krone trieben. Nick Gastis schildert vor Ort die Erinnerungskultur am Fort. Die Folge zieht Parallelen zur heutigen Politik und fordert, indigene Perspektiven ins Gründungsnarrativ zu integrieren.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
RRebecca NagelHOST
Host und Produzentin des Podcasts First America; Citizen of Cherokee Nation. In der Folge moderiert, recherchiert vor Ort, verbindet historische Analyse mit aktuellen Ereignissen und hat das Projekt gemeinsam mit indigenen Wissenschaftler*innen realisiert.
Alle Auftritte von Rebecca Nagel →NNed BlackhawkGAST
Historiker, Western Shoshone, Professor an der Yale University; im Beitrag erläutert er die Folgen des Krieges von 1763, die Proklamationslinie und die Rolle von Landgier sowie die Einordnung indigener Politik im Vorfeld der Amerikanischen Revolution.
Alle Auftritte von Ned Blackhawk →NNick GastisGAST
Historiker an der University of Minnesota und Angehöriger des Lower Brule Sioux Tribe; führt vor Ort durch Fort Snelling, beschreibt Gedenkstätten und erläutert, wie Alltagsnutzung des Geländes die Erinnerung an Gewalttaten überlagert.
Alle Auftritte von Nick Gastis →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.