China hat sich von der Werkbank der Welt zur führenden Elektroauto-Nation entwickelt und drängt deutsche Autokonzerne weltweit zurück – weil die Chinesen schneller, günstiger und softwarekompetenter sind.
Die Folge analysiert die dramatische Verschiebung der Machtverhältnisse in der globalen Autoindustrie. Während deutsche Konzerne wie VW, BMW und Mercedes über 40 Jahre lang die Chinesen als Produktionspartner und Lernende nutzten und dabei Milliarden verdienten, haben die Chinesen diese Zeit strategisch genutzt, um eigene Kompetenzen aufzubauen – besonders bei Elektroautos, Batterietechnik und Software. Heute konkurrieren chinesische Hersteller nicht nur in China selbst (wo sie 70 % Marktanteil haben), sondern expandieren global und nehmen europäischen Konzernen Marktanteile weg. Das größte Problem der Deutschen ist weniger ein technologisches als ein kulturelles: Sie verstehen sich als Maschinenbauer, nicht als Softwareunternehmen.
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PPaul RonzheimerHOST
Paul Ronzheimer ist Journalist und Chefredakteur BILD; in dieser Folge moderiert er die Diskussion über das Informationsfreiheitsgesetz, sammelt Zuhörerfragen und führt das Interview.
Alle Auftritte von Paul Ronzheimer →PPhilipp RaaschGAST
Ehemaliger Mercedes-Mitarbeiter (10 Jahre), Autor und LinkedIn-Influencer (60.000 Follower) mit Expertise in der deutschen Autoindustrie und deren Problemen gegenüber China
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