Angelika Hellemann erklärt Paul Ronzheimer, dass die SPD in einer tiefen Krise steckt: schlechte Umfragewerte, massiver innerparteilicher Unmut und eine wachsende Debatte über die Führung.
Paul Ronzheimer spricht mit Angelika Hellemann, die seit rund 20 Jahren über die SPD berichtet. Hellemann analysiert die Ursachen für die aktuellen niedrigen Umfragewerte (u. a. 11–12 %) und die Verluste bei Landtagswahlen sowie die Entstehung der Doppelspitze um Lars Klingbeil und Bärbel Baas. Sie erklärt die inhaltliche Kritik an Steuer- und Sozialreformen, die innerparteilichen Lagerbildungen und mögliche Herausforderer. Abschließend skizziert sie Szenarien, wie die Partei und die Koalition unter weiterem Druck stehen könnten.
Zahlen & Fakten
11–12 %
aktuelle Umfragewerte der SPD im Bund (genannt als massiv schlecht)
16 %
Ergebnis der SPD bei der früheren Bundestagswahl unter Olaf Scholz (als Vergleich genannt)
8 %
SPD‑Ergebnis bei der letzten Wahl in Sachsen‑Anhalt (als Referenz für mögliche Verluste)
Weitere 4 Zahlen & Fakten anzeigenWeniger anzeigen
5,5 %
Ergebnis der SPD in Baden‑Württemberg (als besonders schlechtes Landtagsresultat genannt)
29 %
Nennung des aktuellen Umfragewerts für Manuela Schwesig in Mecklenburg‑Vorpommern
36–37 %
Nennung des AfD‑Werts in Mecklenburg‑Vorpommern im Vergleich zu Schwesig
3 Milliarden
geschätzte Einnahmen aus der angesprochenen Reichenbesteuerung im Rahmen der Steuerreform (als Beispiel genannt)
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
AAngelika HellemannGAST
Angelika Hellemann, Politikjournalistin; berichtet seit rund 20 Jahren über die SPD und beobachtet innerparteiliche Entwicklungen, Personalentscheidungen und Wahlergebnisse. In der Folge analysiert sie Ursprünge der Parteiführung, aktuelle Umfragetiefs, inhaltliche Vorwürfe gegen Steuer‑ und Sozialreformen sowie mögliche Herausforderer und Konsequenzen für die Regierungsarbeit.
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