
Johannes Volkmann warnt, dass Deutschland die wirtschaftlichen Risiken aus China unterschätzt und schnelle, harte Gegenmaßnahmen nötig sind, um massive Deindustrialisierung und Arbeitsplatzverluste zu verhindern.
Paul Ronzheimer spricht mit Johannes Volkmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und China-Experte, über den sogenannten "China-Schock 2.0". Volkmann beschreibt sinkende Exporte, steigende chinesische Importe und systematische Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen und Wechselkursmaßnahmen. Er fordert europäische Gegenmaßnahmen wie Ausgleichszölle, stärkeren Risikoabbau bei kritischen Rohstoffen und schnellere industriepolitische Instrumente. Ohne solchen Kurswechsel sieht er binnen 5–10 Jahren erhebliche Konsequenzen für deutsche Arbeitsplätze und industrielle Substanz.
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Johannes Volkmann: CDU-Bundestagsabgeordneter und China-Experte. Im Gespräch analysiert er wirtschaftliche Risiken durch China, nennt konkrete Daten zu Exportrückgängen und Arbeitsplatzverlusten, erklärt Mechanismen wie Subventionen und Wechselkursinterventionen, kritisiert bisherigen politischen Zögerlichkeiten und fordert EU‑weit koordinierte Gegenmaßnahmen wie Ausgleichszölle, Rohstoffstrategien und schnellere Investitionskontrollen.
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