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Wenn Deutschland nicht sofort handelt. Mit Johannes Volkmann

19. August 2026 · 36 Min.

Johannes Volkmann warnt, dass Deutschland die wirtschaftlichen Risiken aus China unterschätzt und schnelle, harte Gegenmaßnahmen nötig sind, um massive Deindustrialisierung und Arbeitsplatzverluste zu verhindern.

Paul Ronzheimer spricht mit Johannes Volkmann, CDU-Bundestagsabgeordneter und China-Experte, über den sogenannten "China-Schock 2.0". Volkmann beschreibt sinkende Exporte, steigende chinesische Importe und systematische Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen und Wechselkursmaßnahmen. Er fordert europäische Gegenmaßnahmen wie Ausgleichszölle, stärkeren Risikoabbau bei kritischen Rohstoffen und schnellere industriepolitische Instrumente. Ohne solchen Kurswechsel sieht er binnen 5–10 Jahren erhebliche Konsequenzen für deutsche Arbeitsplätze und industrielle Substanz.

Zahlen & Fakten

1–2% / 45–90 Mrd. €

Schätzung des Internationalen Währungsfonds zu kurzfristigen BIP‑Schocks durch Abhängigkeiten bei seltenen Erden

20%

Weniger Exporte nach China im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zu 2022 (ein Fünftel weniger)

33%

Anteil (jeder dritte Euro) des chinesischen Handelsüberschusses, der aus den Beziehungen zu Europa stammt

Weitere 7 Zahlen & Fakten anzeigen

140%

Anstieg der Importrate von Plug-in-Fahrzeugen im ersten Quartal (gemeldetes Beispiel für Importdruck)

60%

Anteil der Marktanteilsgewinne Chinas (2005–2024), den eine OECD‑Studie auf Subventionen zurückführt

8%

Anteil deutscher Unternehmen in China, die chinesische Firmen als Innovationsführer ansehen (Umfrage der Deutschen Außenhandelskammer in Peking)

50% / 70%

Schätzung der französischen Regierung: potenzielle Verluste von Industriearbeitsplätzen in Frankreich bzw. Deutschland ohne Kurskorrektur

30%

Vorgeschlagene Hausnummer für Ausgleichszölle gegen chinesische Wettbewerbsverzerrungen (Volkmann)

35%

Bis zu dieser Höhe bereits von der EU erhobene zusätziche Ausgleichszölle auf bestimmte chinesische Elektroautos (je nach Hersteller)

10.000–15.000

Verlorene Industriearbeitsplätze pro Monat laut Volkmann

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Diagnose: Ökonomische Auswirkungen des China-Wettbewerbs · ab 02:41
Ursachen: Unfaire Wettbewerbspraktiken und Mechanismen · ab 05:49
Politikoptionen: Maßnahmen, Kosten und Risiken · ab 22:05

Quellen

StudieOECD-Studie (Analyse, dass rund 60% der Marktanteilsgewinne Chinas von 2005–2024 durch Subventionen erklärbar sind)

StudieBundesbank-Studie (Untersuchung zu Marktanteilsverlagerungen und Importraten, z. B. Plug-in-Fahrzeuge)

StudieDeutsche Außenhandelskammer in Peking (Umfrage unter deutschen Unternehmen zu Innovationsführerschaft in China; nannte 8%)

Weitere 3 Quellen anzeigen

StudieFranzösische Regierung / Hohe Kommission für Strategie (Februar, Schätzung zu möglichen Arbeitsplatzverlusten: 50% Frankreich, 70% Deutschland)

StudieInternationaler Währungsfonds (Papier zu möglichen kurzfristigen BIP-Schocks durch Abhängigkeiten bei seltenen Erden: 1–2% BIP)

VDMA (Dachverband der Maschinenbauer) – öffentlich geäußerte Forderung nach Ausgleichszöllen gegenüber China

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

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Johannes VolkmannGAST

Johannes Volkmann: CDU-Bundestagsabgeordneter und China-Experte. Im Gespräch analysiert er wirtschaftliche Risiken durch China, nennt konkrete Daten zu Exportrückgängen und Arbeitsplatzverlusten, erklärt Mechanismen wie Subventionen und Wechselkursinterventionen, kritisiert bisherigen politischen Zögerlichkeiten und fordert EU‑weit koordinierte Gegenmaßnahmen wie Ausgleichszölle, Rohstoffstrategien und schnellere Investitionskontrollen.

Alle Auftritte von Johannes Volkmann

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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