Wohnen ist nicht nur eine praktische Notwendigkeit, sondern ein tiefpolitisches und ideologisches Projekt, das gesellschaftliche Strukturen widerspiegelt und formt – vom Einfamilienhaus als moralisches Regime bis zur revolutionären Vision des Gemeindebaus.
Die Folge erörtert, wie Menschen in den Alpenländern tatsächlich wohnen und was ihre Wohnkultur über Politik, Moral und Geschichte aussagt. Die Hosts diskutieren Klischees über nationale Wohnstile, zeigen anhand historischer Beispiele (Werkbund, Wiener Gemeindebau, DDR-Plattenbauten), wie stark Ideologie das Wohnen geprägt hat, und werfen einen kritischen Blick darauf, wie sehr heute wirtschaftliche Verwertbarkeit statt utopischer Visionen Wohnformen bestimmt.
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