Künstliches Leben könnte durch den Bottom-Up-Ansatz entstehen: Forschende bauen Zellen von Grund auf aus einzelnen Molekülen neu auf, um zu verstehen, wie einfach ein lebendes System sein kann und um völlig neue evolutionäre Pfade zu ermöglichen.
Der Podcast behandelt die Frage, wie künstliches Leben im Labor erschaffen werden könnte. Dabei werden zwei gegensätzliche Forschungsansätze erläutert: der Top-Down-Ansatz, bei dem bestehende Zellen genetisch minimiert werden (bisher gelungen: 473 Gene als Minimum), und der Bottom-Up-Ansatz, bei dem Minimalzellen von Grund auf aus Molekülen konstruiert werden. Die Biophysikerin Kerstin Göpfrich nutzt DNA- und RNA-Origami-Techniken, um künstliche Zellbestandteile zu entwickeln. Solche Minimalzellen könnten Eigenschaften entwickeln, die natürliche Systeme nicht haben, mit praktischen Anwendungen von Krebsbekämpfung bis Plastikabbau.
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
MMarc ZimmerHOST
Marc Zimmer ist Journalist und Host des Spektrum‑Podcast bei Detektor FM. In der Episode eröffnet und moderiert er die Jubiläumsfolge, führt durch die Themen und befragt die Spektrum‑Redakteurinnen und -Redakteure zu fünf verbreiteten Wissenschaftsmythen.
Alle Auftritte von Marc Zimmer →FFrank SchubertGAST
Frank Schubert ist Biologe und Redakteur bei Spektrum der Wissenschaft; er ist seit Beginn an in die Produktion des Spektrum‑Podcast eingebunden. Im Gespräch klärt er über die evolutionären Verwandtschaftsverhältnisse von Menschen und anderen Menschenaffen auf, nennt ungefähre Abspaltungszeiten und erläutert genetische Nähe.
Alle Auftritte von Frank Schubert →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.