VC-Horror-Stories: Ghosting, Termsheet-Poker und das Schweigen der Investoren – Enrico Mellis (Animal Syndication Company)
11. Juni 2026 · 46 Min.
Enrico Mellis erklärt, dass Ghosting, Termsheet‑Poker und öffentliche VC‑Skandale weniger Ausdruck böser Absichten als Folge struktureller Anreize im VC‑Markt sind und Gründer deshalb durch Referenzchecks und konkurrierende Angebote reagieren sollten.
In dieser Folge diskutieren Jan Thomas, Lukas Lehmann und Gast Enrico Mellis einen viralen Social‑Media‑Fall (ein GP schlief während eines Pitches) und die daraus entstandene Debatte um VC‑Verhalten. Mellis analysiert, dass Ghosting, Verzögerungen und aggressive Verhandlungspraktiken (Termsheet‑Poker) meist aus Marktmechaniken und Incentives resultieren, nicht aus persönlicher Bosheit. Er gibt praktische Ratschläge für Gründer (Referenzen, konkurrierende Offers, Sorgfalt bei Board‑Partnern) und kommentiert Marktdaten zur Konzentration von Kapital bei wenigen Top‑Fonds.
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Wer spricht
EEnrico MellisGAST
Enrico Mellis ist Gründer von Animal Syndication Company und Venture Partner bei Lakestar. Seine VC‑Karriere startete er 2017 bei Project A Ventures in Berlin, wo er als Investment Manager und Principal tätig war, bevor er 2022 zu Lakestar wechselte. Akademisch hält er einen BSc von der Cass Business School London und einen MSc (Finance & Econometrics) von der ESCP Business School. Seine Masterarbeit über den Zusammenhang zwischen operativer VC‑Beteiligung und Startup‑Erfolg schloss er mit der Bestnote 20/20 ab. Im November 2025 gründete er Animal Syndication Company, eine Syndication‑Plattform für Early‑Stage‑Investments; Animal arbeitet ohne Fonds und ohne Management Fees, dafür mit eigenem Kapital in jedem Deal.
Alle Auftritte von Enrico Mellis →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.