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Sternengeschichten Folge 719: Tachyonen - Schneller als das Licht

4. September 2026 · 13 Min.

Tachyonen sind hypothetische Teilchen, die sich schneller als das Licht bewegen könnten, aber weder beobachtet noch notwendig sind und viele theoretische Probleme erzeugen.

Die Folge erklärt, warum die Lichtgeschwindigkeit als Grenze gilt, welche Überlegungen zur Existenz überlichtschneller Teilchen geführt wurden und welche Probleme sich daraus ergeben. Es wird beschrieben, wie aus der Relativitätstheorie für solche Teilchen eine imaginäre Ruhemasse folgt und welche Folgen das für Energie- und Kausalitätsfragen hat. Abschließend werden experimentelle Befunde, mögliche Nachweismethoden, Paradoxe sowie die Rezeption in Esoterik und Science-Fiction diskutiert.

Zahlen & Fakten

1962

Alexa Bilaniuk, Vijay Despande und George Sudarshan veröffentlichten 1962 an der Universität Rochester einen kurzen Fachartikel zur Möglichkeit überlichtschneller Teilchen.

1967

Gerald Feinberg prägte 1967 in einer Arbeit den Begriff 'Tachyonen' und untersuchte deren Eigenschaften.

2011

Im Jahr 2011 gab es experimentelle Hinweise, dass Neutrinos sich schneller als das Licht bewegt haben könnten; die Messungen stellten sich später als Fehler heraus.

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1973

James Blish veröffentlichte 1973 das Buch 'The Quinkongs of Time' (auf Deutsch 'Der Zeitagent'), das die Idee überlichtschneller Signale literarisch behandelt.

1954

1954 verarbeitete James Blish das Thema bereits in einer Kurzgeschichte, die später zum Buch ausgeweitet wurde.

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Organisationen

Themen & Erkenntnisse

Einführung: Lichtgeschwindigkeit als physikalische Grenze · ab 00:21: Erläuterung, warum die Lichtgeschwindigkeit laut Relativitätstheorie eine Energiegrenze darstellt und nur masselose Teilchen Lichtgeschwindigkeit erreichen.
Theorie und Begriffsbildung: Tachyonen und imaginäre Masse · ab 04:32: Darstellung der mathematischen Konsequenz imaginärer Ruhemasse für überlichtschnelle Teilchen und der Begriffsprägung 'Tachyonen'.
Folgen, Nachweisbarkeit, Paradoxe und kulturelle Rezeption · ab 09:41: Diskussion von Kausalitätsproblemen, Nachweishürden, fehlenden Beobachtungen und der Rezeption in Esoterik und SF.

Quellen

StudieAlexa Bilaniuk, Vijay Despande und George Sudarshan (1962): kurzer Fachartikel an der Universität Rochester zur Theorie überlichtschneller Teilchen

StudieGerald Feinberg (1967): Arbeit, in der er den Begriff 'Tachyonen' einführte und ihre Eigenschaften analysierte

BuchJames Blish: The Quinkongs of Time (auf Deutsch: Der Zeitagent), Buch; Thema erstmals als Kurzgeschichte 1954, Buchausgabe 1973

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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