„Als Kind ist man immer ein Dichter“ - Erzählungen von Stig Dagerman
23. Juni 2026 · 4 Min.
Erzählungen eines schwedischen Autors schildern in lakonischer Sprache Verlust, Schuld und die Vergänglichkeit des Glücks.
Die Folge bespricht eine Auswahl von Erzählungen aus einer deutsch übersetzten Sammlung, darunter eine für eine Verkehrssicherheitskampagne geschriebene Kurzgeschichte, die einen verhängnisvollen Unfall aus zwei Perspektiven schildert. Es werden zentrale Motive wie Schicksal, Schuld, innere Gefangenschaft und die Absurdität des Lebens herausgearbeitet. Kindliche Wahrnehmung und Rettungsfantasien treten ebenso auf wie kafkaeske Parabeln über erzwungene Gefühle. Abschließend werden biografische Stationen bis hin zur frühen Lebenskrise und dem Suizid des Autors angerissen.
Zahlen & Fakten
1948
Jahr, in dem die Verkehrssicherheitskampagne startete und die Kurzgeschichte in Auftrag gegeben wurde.
25
Alter des Autors, als er den für die Kampagne geschriebenen Text verfasste.
5 Seiten
Länge der Kurzgeschichte »Ein Kind töten«, wie im Beitrag genannt.
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31
Alter des Autors bei seinem Suizid, genannt als frühes Lebensende.
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• Buch»Unser nächtlicher Badeort« (genannte Erzählungssammlung, enthält die Kurzgeschichte »Ein Kind töten«; deutschsprachige Ausgabe, übersetzt von Paul Berth)
• Buch»Die Memoiren eines Kindes« (genannter Text, Auftakt der übersetzten Sammlung)
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.