Das Tagebuch – eine ganz persönliche Chronik
12. Juni 2026 · 16 Min.
Tagebuchschreiben ist ein vielseitiges, historisch wertvolles und aktuell wieder populäres Mittel zur Selbstreflexion und Chronikbildung; Archive erschließen und bewahren diese Bestände.
Die Folge diskutiert zum Tag des Tagebuchs, warum Menschen Tagebuch schreiben, von persönlicher Reflexion bis zur Chronistenrolle. Es wird ein Blick auf aktuelle Trends wie Journaling-Apps und vorgefertigte „Sechs-Minuten“-Konzepte geworfen. Das Deutsche Tagebucharchiv in Emmendingen (rund 28.000 Bestandsstücke) erläutert Erschließungsarbeit, Transkriptionsmethoden inklusive KI-Unterstützung und wissenschaftliche Nutzungen der Bestände. Abschließend werden exemplarische Fundstücke und Nutzungszugänge genannt.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatharina BorchertHOST
Kritikerin und Rezensentin in dieser Folge, die das Familienmemoir analysiert. Borchert stellt Sarah Rai vor, erläutert Stil, Struktur und zentrale Schicksale der Familie, kommentiert gesellschaftliche Bezüge wie Mehrsprachigkeit und Namenswahl der Stadt und übt moderate formale Kritik an der Gliederung des Buches.
Alle Auftritte von Katharina Borchert →MMarlene KayenGAST
Vereinsvorsitzende des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen; im Interview erläutert sie Bestandszahlen (rund 28.000 Tagebücher), Erschließungsarbeit mit Ehrenamtlichen, den Einsatz KI-gestützter Handschriftenerkennung und Beispiele aus dem Archivbestand.
Alle Auftritte von Marlene Kayen →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.