Der Faschismus der anderen: Mark Terkessidis' „Gewalt am Denken“ | Buchkritik
1. Juli 2026 · 4 Min.
Der unspezifische und inflationäre Vorwurf des Faschismus sowie die Fragmentierung des Universalismus befördern Polarisierung, Angst und aggressive Gruppenmobilisierung.
In der Besprechung des Essays »Gewalt am Denken« wird gezeigt, wie der Faschismusvorwurf seit den 1970er-Jahren ausgeweitet wurde und heute nahezu reflexhaft auf unterschiedliche gesellschaftliche Erscheinungen angewandt wird. Zugleich konstatiert die Analyse eine Krise des Universalismus und ein Erstarken partikularer Identitätspolitiken. Dieses Zusammenwirken erzeugt ein weit verbreitetes Bedrohungsgefühl, das zu verstärkter Polarisierung und aggressiver Mobilisierung innerhalb verschiedener Milieus führt.
Zahlen & Fakten
über 50 Jahre
Zeitangabe zur historischen Einordnung: Beginn der Aufarbeitung des deutschen Faschismus während der Studentenbewegung
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchGewalt am Denken, Essay von Marc Terkesidis
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeKIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.