Die Energiewende ist problematisch, wenn sie die gleichen extraktiven Logiken reproduziert wie das fossile System, statt Abbau und Verbrauch grundlegend zu ändern.
Die Folge fasst ein Buch zusammen, das Lithiumabbau in Ländern wie Chile, Argentinien, Australien, Portugal und Serbien untersucht und die ökologischen sowie sozialen Folgen für lokale Gemeinschaften beleuchtet. Die zentrale These lautet, dass die sogenannte grüne Energiewende oft denselben neokolonialen Extraktionsmustern folgt, bei denen Kosten im globalen Süden liegen und Nutzen im Norden anfallen. Gleichzeitig präsentiert die Autorin modellierte Alternativen — etwa dichtere Städte, starken ÖPNV-Ausbau, kleinere Batterien und konsequentes Recycling — und zeigt, dass dadurch der Lithiumbedarf deutlich sinken könnte.
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