SWR Kultur lesenswert – Literatur
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Die Leere des Selbst

14. Juni 2026 · 4 Min.

Narzissmus ist Ausdruck einer existenziellen Leere: echter Selbstwert entsteht durch leibliche Erfahrung, nicht durch Spiegelung in Bild, Image oder Blicken anderer.

Die Folge bespricht das Buch »Das unersättliche Selbst« und dessen interdisziplinär-phänomenologischen Zugang zur Analyse narzisstischer Subjektivität. Statt populärpsychologischer Erklärungen betonen die Autoren, dass Narzissmus aus einem Mangel an leiblich verankertem Selbstgefühl resultiert, der in frühkindlichen Erfahrungen von Wärme und Berührung wurzelt. Die Analyse reicht von individuellen psychischen Strukturen bis zu gesellschaftlichen Faktoren wie Kapitalismus und sozialen Medien und endet in ethischen und praktischen Anregungen für ein Sein statt Haben.

Themen & Erkenntnisse

Einführung und exemplarischer Verweis auf Trump · ab 00:05
Vorstellung des Buchs und methodischer Zugang · ab 00:38
Psychologische Analyse: Spiegelung versus leibliches Selbstgefühl · ab 01:18
Gesellschaftliche Einbettung: Kapitalismus und soziale Medien · ab 02:27
Ethische Implikationen und praktischer Vorschlag: Vom Haben zum Sein · ab 03:13

Quellen

BuchDas unersättliche Selbst von Thomas Arnold und Thomas Fuchs

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.