Eine aberwitzige Identitätssuche: Der neue Roman „Popóm“ von Johanna Sebauer
10. Juli 2026 · 5 Min.
Der Roman 'Popom' zeigt auf humorvolle und metatheoretische Weise die aberwitzige Identitätssuche eines Mannes und die Erfindungskraft der Literatur.
Ein unzufriedener Endzwanziger in einer Kreativagentur begegnet einem Wesen, das ihm als älteres Ich erscheint; die surrealistische Prämisse bleibt unbeantwortet, wird aber glaubwürdig und ohne Beweise erzählt. Die Erzählung mischt Ironie und Ernst, entwickelt Nebenstränge und eskalierende Situationen, parodiert Elemente der Autofiktion und stellt Identität als literarische Konstruktion dar. Insgesamt überzeugt der Text als groteske Sinnsuche mit literaturphilosophischem Tiefgang.
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SWR Kultur (Sender/Redaktion), präsentiert die Sendereihe 'Lesenswert Kritik' und spricht in dieser Folge die Rezension zum Roman 'Popom'.
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