Hitlers ungeliebter Nobelpreisträger: Sam Apples „Der Kaiser von Dahlem“
23. August 2026 · 4 Min.
Ein widersprüchlicher Wissenschaftler prägte die Krebsforschung durch seine Stoffwechselforschung und konnte trotz jüdischer Herkunft im NS‑Deutschland weiterarbeiten.
Die Folge bespricht ein gut lesbares Buch über einen einflussreichen Biochemiker, dessen Forschung die Sicht auf Krebsstoffwechsel und Ernährung veränderte. Sie zeigt, wie spätere Forschergenerationen seine Erkenntnisse wieder aufgriffen und mit Genetik und Molekularbiologie verknüpften. Trotz seiner jüdischen Herkunft durfte er im NS‑Deutschland weiterforschen, weil führende Nationalsozialisten auf einen medizinischen Durchbruch hofften. Der Autor zeichnet ein ambivalentes Porträt und betont die Folgen für die deutsche Wissenschaftsführerschaft.
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