SWR Kultur lesenswert – Literatur
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Kriminologie: Auf der Straße oft mehr Sicherheit als in den eigenen vier Wänden | Buchkritik

9. Juni 2026 · 4 Min.

Statistisch ist das eigene Zuhause gefährlicher als nächtliche Straßen; viele Täter stammen aus dem sozialen Nahraum, und verbreitete Mythen über "fremde Täter" werden durch das Buch entkräftet.

Die Folge bespricht das Buch „True Criminology. Mythen, Fakten, Hintergründe“, das zeigt, dass Deutschland zwar insgesamt eines der sichersten Länder ist, viele Ängste aber irrational sind. Grundlegende Befunde: Straßenkriminalität ist gesunken, sexuelle Übergriffe werden häufiger erfasst, Täter kommen überwiegend aus dem sozialen Nahraum. Das Buch erklärt Messprobleme, demografische Muster und plädiert für bessere Prävention statt nur höhere Strafen.

Zahlen & Fakten

93%

Anteil männlicher Täter bei den genannten sexualisierten Straftaten

20%

Anteil der Fälle, bei denen die Täter fremde Personen sind (ungefähr)

13.000

jährlich erfasste Fälle von Vergewaltigung, sexueller Nötigung und sexuellen Übergriffen (ungefähr)

Weitere 3 Zahlen & Fakten anzeigen

10 Jahre

Zeitraum, über den ein Rückgang der Straßenkriminalität festgestellt wird

1997

Jahr, in dem Vergewaltigung in der Ehe strafbar wurde

2016

Jahr, in dem der Straftatbestand der sexuellen Belästigung eingeführt wurde

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Wahrnehmung von Unsicherheit vs. reale Gefahr im eigenen Zuhause · ab 00:20
Täterbeziehungen: Bekannt vs. fremd · ab 00:46
Entwicklung: Rückgang der Straßenkriminalität, Anstieg sexualisierter Straftaten · ab 01:02
Demografische Muster bei Sexualdelikten · ab 01:19
Einfluss von Gesetzesänderungen auf Anzeige- und Erfassungszahlen

Quellen

BuchTrue Criminology. Mythen, Fakten, Hintergründe von Nicole Bögelein und Gina Rosa Wollinger

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.