Tschechien hat eine starke Lesekultur; Schulen und Bibliotheken verbinden traditionelle Lesetagebücher mit modernen Formaten, um der digitalen Ablenkung entgegenzuwirken.
Die Folge schildert, wie Lesetagebücher lange Teil des tschechischen Schulalltags waren und bis heute in verschiedenen Formen genutzt werden. Schulen und Bibliotheken fördern Lesen mit klassischen Heften, Schulbibliotheken und Kooperationen. Zugleich werden Comics, E-Books, Hörbücher und digitale Formate eingesetzt, um Jugendliche zu erreichen. Forschungsergebnisse aus Pandemiezeiten legen nahe, digitale Technologie gezielt zu nutzen, statt sie zu verurteilen.
Organisationen
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
BBarbara SchramkovaGAST
Germanistin und Deutschlehrerin, die aus ihren eigenen Lesetagebüchern berichtet und an der Jetschner Schule in Prag unterrichtet. Sie erzählt von persönlichen Heften, die sie seit der fünften Klasse besitzt, und wie ein altes Lesetagebuch ihrer Großmutter ihr beim Lernen half.
Alle Auftritte von Barbara Schramkova →VVendula HavrdovaGAST
Leiterin der Schulbibliothek an der genannten Schule in Prag und Lehrerin für Schülerinnen und Schüler bis zur 9. Klasse. Sie erläutert das dichte Bibliotheksnetz Tschechiens und die geplante Umgestaltung des Bibliotheksraums zu einem Treffpunkt für Kinder.
Alle Auftritte von Vendula Havrdova →LLucia OdvarkovaGAST
Tschechischlehrerin, die über pädagogische Strategien spricht, um fallende Lesemotivation zu stoppen. Sie beschreibt Lesewerkstätten, das Einbeziehen verschiedener Genres wie Comics oder Mangas und die Nutzung von Influencer-Empfehlungen für Schülerschaft.
Alle Auftritte von Lucia Odvarkova →IIrena PrasovaGAST
Leseexpertin von der Prager Karls-Universität, die Forschungsergebnisse zu digitalen Technologien in Pandemiezeiten präsentiert und dafür plädiert, digitale Medien nicht zu verteufeln, sondern sie zur Leseförderung zu nutzen.
Alle Auftritte von Irena Prasova →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.