Masala und Diskurs – Zwei neue indische Großromane
7. August 2026 · 18 Min.
In der Sendung besprechen Katharina Borchert und Claudia Kramacek zwei neue indische Großromane: Kiran Desais opulenter Roman wird kritisch gesehen, während Devika Reges politisch scharfsinniges Debüt überzeugt.
Zahlen & Fakten
20 Jahre
Zeitaufwand, den Kiran Desai laut Anmoderation an ihrem neuen Roman gearbeitet hat
200 Seiten
Angabe im Gespräch: es dauert etwa 200 Seiten, bis Sonja und Sunny sich erstmals begegnen
1996–2002
Zeitraum, in dem die Handlung von Kiran Desais Roman angesiedelt ist
Themen & Erkenntnisse
Quellen
• BuchKiran Desai: Die Einsamkeit von Sonja und Sunny. Aus dem Englischen von Robin Detje. S. Fischer (Verlagsangabe im Gespräch).
• BuchDevika Rege: Die rastlosen Jahre. Aus dem Englischen von Barbara und Stefan Weidle. Verlag Kulturbuchs (Verlagsangabe im Gespräch).
Alle Quellen findest du in der vollständigen FolgeWer spricht
KKatharina BorchertHOST
Kritikerin und Rezensentin in dieser Folge, die das Familienmemoir analysiert. Borchert stellt Sarah Rai vor, erläutert Stil, Struktur und zentrale Schicksale der Familie, kommentiert gesellschaftliche Bezüge wie Mehrsprachigkeit und Namenswahl der Stadt und übt moderate formale Kritik an der Gliederung des Buches.
Alle Auftritte von Katharina Borchert →CClaudia KramacekGAST
Claudia Kramacek ist Literaturkritikerin und ausgewiesene Spezialistin für indische Literatur. In der Sendung vergleicht sie Kiran Desais opulentes Erzählen mit Devika Reges politisch genauem Debüt, erläutert Themen wie Diaspora, Identität und die Nähe zur vernacularen Literatur und bewertet Stil, Übersetzung und gesellschaftlichen Kontext der Romane.
Alle Auftritte von Claudia Kramacek →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.