Mit neuen Büchern von Georges Bernanos, Martin Andreas Widmann, Nea Schmidt und mit Gesprächen über tolle Tagebücher und lässige Lyrik
12. Juni 2026 · 55 Min.
Tagebuchschreiben erlebt gerade ein Revival, Lyrik gewinnt vor allem junge Lesende hinzu, und die Sendung bespricht neue Bücher, die von innerer Reflexion bis zu hybrider Sprache reichen.
Die Folge behandelt drei Schwerpunkte: ein Gespräch über den aktuellen Tagebuch-Boom und das Deutsche Tagebucharchiv, Rezensionen zu aktuellen Romanen, die religiöse Existenzfragen und jugendliche Identität verhandeln, sowie ein Schwerpunkt zur wiedererstarkenden Lyrikszene und einem Debüt, das Mensch- und Maschinensprache verknüpft. Es gibt Interviews, Buchbesprechungen und Analysen literarischer Formen sowie Hinweise auf Forschungsprojekte und Archivarbeit.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Wer spricht
KKatharina BorchertHOST
Kritikerin und Rezensentin in dieser Folge, die das Familienmemoir analysiert. Borchert stellt Sarah Rai vor, erläutert Stil, Struktur und zentrale Schicksale der Familie, kommentiert gesellschaftliche Bezüge wie Mehrsprachigkeit und Namenswahl der Stadt und übt moderate formale Kritik an der Gliederung des Buches.
Alle Auftritte von Katharina Borchert →MMarlene KajenGAST
Vereinsvorsitzende des Deutschen Tagebucharchivs in Emmendingen; schildert Archivbestand (rund 28.000 private Tagebücher), erklärt Motivationen fürs Tagebuchschreiben, den Einsatz Ehrenamtlicher und KI‑gestützter Handschriftenerkennung (Transkribus) sowie Beispiele aus dem Archivbestand.
Alle Auftritte von Marlene Kajen →JJo FrankGAST
Verleger im Verlagshaus Berlin, das seit rund 21 Jahren Lyrik verlegt; erläutert, warum Lyrik jüngere Lesende anspricht, nennt Themenfelder zeitgenössischer Lyrik und beschreibt Verlagspraxis (Veröffentlichungen, Merch/Öffentlichkeitsarbeit) zur Stärkung der Lyrikszene.
Alle Auftritte von Jo Frank →KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.