SWR Kultur lesenswert – Literatur
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Norbert Scheuer: „Das hat sich tief bei mir eingegraben, und es war nur eine Frage der Zeit, bis das in einen Roman einfließt“

19. August 2026 · 6 Min.

Norbert Scheuer verarbeitet die Explosion auf dem Kalvarienberg in seinem Roman „Holunderholz“ und verknüpft historische Spurensuche mit persönlicher Erinnerung und poetischer Landschaftserzählung.

Norbert Scheuer erzählt in seinem neuen Roman „Holunderholz“ von der gewaltigen Explosion am Kalvarienberg und ihren Folgen für die Region. Die Katastrophe von 1949 wirkt als tiefe Narbe in Landschaft und Erinnerung; Scheuer, in der Eifel verwurzelt, lässt die Geschichte generationsübergreifend nachklingen. Der Ich-Erzähler Johann Arimond rekonstruiert mithilfe alter Tonbänder Fragmente der Vergangenheit, wobei Fakten und Fiktion kunstvoll verwoben werden. Technik, Einsamkeit und die poetische Arbeit an fragmentierter Wirklichkeit sind zentrale Motive des Buches.

Rubriken

Themen & Erkenntnisse

Explosion am Kalvarienberg und ihre lokale Bedeutung · ab 00:05
Roman „Holunderholz“: Handlungsebenen und Figuren · ab 03:03
Stilistische Motive: Technik, Fragment und poetische Landschaft · ab 04:44

Wer spricht

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Norbert ScheuerGAST

Autor aus der Eifel, der in Prüm/Brüm verwurzelt ist; seine Mutter führte eine Gastwirtschaft in Brüm. Er wurde, wie im Gespräch erwähnt, zwei Jahre nach der Katastrophe geboren. In seinem neuen Roman „Holunderholz“ verknüpft er die Explosion von 1949 mit Familienerzählungen und der Landschaft der Eifel; im Gespräch sitzt er in seinem Haus in Kall.

Alle Auftritte von Norbert Scheuer →

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