Tänzer im Krisenmodus: Der neue Ewald Arenz Roman „Fünf, sechs, sieben, acht“
15. Juni 2026 · 4 Min.
Der Rezensent hält den neuen Roman für missglückt: schwache Sprache, klischeehafte Figuren und eine unglaubwürdige, vorhersehbare Handlung.
Die Kritik schildert einen älteren Stepptänzer, dessen berufliche Demütigung eine Reflexion über Alter und verpasste Chancen auslöst. Sprachlich und erzählerisch wird das Buch als konventionell und banal kritisiert: Sätze wirken unbeholfen, Figuren folgen psychologischen Rastervorlagen, überraschende Gedanken oder originelle Formulierungen fehlen. Im zweiten Teil führt eine erwartbare Irland-Reise zu einer als absurd bezeichneten Auflösung, die mit klischeehaften Motiven angereichert wird.
Zahlen & Fakten
60 Jahre
Alter der Hauptfigur, eines Stepptänzers.
35 Jahre
Zeitspanne seit Jos Verschwinden, die im Roman thematisiert wird.
Themen & Erkenntnisse
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