SWR Kultur lesenswert – Literatur
Tänzer im Krisenmodus: Der neue Ewald Arenz Roman „Fünf, sechs, sieben, acht“
15. Juni 2026 · 4 Min.
Der Rezensent hält den neuen Roman für missglückt: schwache Sprache, klischeehafte Figuren und eine unglaubwürdige, vorhersehbare Handlung.
Die Kritik schildert einen älteren Stepptänzer, dessen berufliche Demütigung eine Reflexion über Alter und verpasste Chancen auslöst. Sprachlich und erzählerisch wird das Buch als konventionell und banal kritisiert: Sätze wirken unbeholfen, Figuren folgen psychologischen Rastervorlagen, überraschende Gedanken oder originelle Formulierungen fehlen. Im zweiten Teil führt eine erwartbare Irland-Reise zu einer als absurd bezeichneten Auflösung, die mit klischeehaften Motiven angereichert wird.
Rubriken
Themen & Erkenntnisse
Handlung, Figuren und Ausgangssituation · ab 00:17
Sprachlicher Stil und formale Schwächen · ab 00:33
Irland-Reise, Motivik und als absurd empfundene Auflösung · ab 03:24
KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.