Eine Londoner Aktiengesellschaft nutzte Handel, militärische Mittel und wirtschaftliche Rücksichtslosigkeit, um in Indien faktische Herrschaftsrechte zu erlangen und frühe Urszenen kapitalistischer Expansion offenzulegen.
Die Folge fasst ein Sachbuch zusammen, das den Aufstieg der East India Company von einer Handelsgesellschaft zur faktischen Kolonialmacht beschreibt. Zentral ist die Frage, wie ein einziges Unternehmen das mächtige Mogulreich verdrängen konnte. Der Autor stützt sich intensiv auf indische Archivquellen und rückt dadurch die Perspektive auf dem Subkontinent in den Mittelpunkt. Die Geschichte zeigt die enge Verflechtung von Handel, Krieg und rücksichtsloser Geschäftsstrategie als frühen Ausdruck kapitalistischer Dynamik.
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