Ohne massive Investitionen in Schulen und Lehrerausbildung wird Deutschland in wenigen Jahren wirtschaftlich und politisch in eine Katastrophe schlittern, weil der qualifizierte Nachwuchs fehlen wird.
Georg Picht, Pädagoge und Schüler Martin Heideggers, warnt 1964 in einem Radiovortrag vor einer drohenden Bildungskatastrophe in Deutschland. Seine Analyse basiert auf amtlichen Statistiken: Während die Schülerzahl bis 1970 um über 25 Prozent steigen wird, müssen gleichzeitig 42 Prozent der Lehrer altersbedingt ausscheiden. Picht zeigt auf, dass weder die erforderlichen Lehrkräfte noch die notwendigen Schulräume vorhanden sind, und dass es massive Begabungsreserven gibt, die nicht genutzt werden – besonders auf dem Land. Er argumentiert, dass dieser Notstand die Wirtschaftskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Bundesrepublik fundamental gefährdet.
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Wer spricht
GGeorg PichtHOST
Pädagoge (1913–1982), Schüler Martin Heideggers, Gründer der Freischule Birklehof im Schwarzwald und Propagandist der Bildungsreform in Deutschland, hält diesen Radiovortrag zur Warnung vor der Bildungskatastrophe.
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