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Biodiversität in Städten – Ungeahnte Vielfalt in Parks und Mauerritzen

24. Juli 2026 · 29 Min.

Städte beherbergen überraschend hohe Artenvielfalt und können bedrohten Arten Rückzugsräume bieten, brauchen aber bewusste Planung, Vernetzung und Engagement, um diesen Beitrag dauerhaft zu sichern.

Urbane Räume wie das Berliner Südgelände zeigen, dass Parks, Brachen und Mauerritzen Platz für hunderte Pflanzen- und zahlreiche Tierarten bieten. Städte sind jedoch kein Allheilmittel: Viele Populationen sind klein und durch Flächenverbrauch, veränderte Landnutzung und Klimawandel bedroht. Die Folge sind gezielte Maßnahmen nötig – von Fassadenbegrünung über vernetzte Grüninfrastruktur bis zu tierfreundlicher Stadtplanung und Bürgerbeteiligung. Außerdem muss Artenschutz in der Stadt mit Maßnahmen auf dem Land verknüpft werden.

Zahlen & Fakten

16 %

Weniger Arten in Berlin im Vergleich zum Ende des 17. Jahrhunderts

30 %

Anteil der wild wachsenden Pflanzenarten Nordrhein-Westfalens, die im Landschaftspark Duisburg-Nord vorkommen (genanntes Beispiel)

15 Monate, 400.000 €

Kosten und Verzögerung durch einen Artenschutz-Streit (Beispiel: Juchtenkäfer und Stuttgart 21)

Weitere 14 Zahlen & Fakten anzeigen

100 Millionen

Geschätzte Zahl von Vögeln, die weltweit pro Jahr durch Glasflächen sterben

über 350

Anzahl der auf dem Berliner Südgelände nachgewiesenen Pflanzenarten

knapp 50

Anzahl der auf dem Berliner Südgelände nachgewiesenen Großpilzarten

rund 100

Anzahl der auf dem Berliner Südgelände nachgewiesenen Wildbienenarten

30

Brutvogelarten auf dem Berliner Südgelände

gut 70.000

Geschätzte Artenzahl in Deutschland (als Bezugsgröße im Beitrag)

10.000

Anzahl der in Deutschland nachweislich bestandsgefährdeten Arten (aus dem im Beitrag erwähnten Faktencheck)

50 Hektar

Ungefährer täglicher Flächenverbrauch für Bebauung in Deutschland

30 Hektar

Ziel der Bundesregierung für den täglichen Flächenverbrauch bis 2030 (als politischen Maßstab genannt)

mehr als 20.000

Anzahl der verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die in Berlin leben (Angabe der Senatsverwaltung)

10.000–20.000

Anzahl der Tauben, die ein Habicht pro Jahr fressen kann (Schätzung im Beitrag)

9 Quadratmeter

Von der WHO empfohlene wohnungsnahe Grünfläche pro Kopf

8 Quadratmeter

Durchschnittlich verfügbare wohnungsnahe Grünfläche pro Kopf in Deutschland

70

Anzahl verschiedener Pflanzenarten, die beim BioDiff-Fassadenprojekt angebracht wurden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Urbane Wildnis am Beispiel Südgelände · ab 01:04
Stadt als Rückzugsort, Bedrohungen und Zahlen · ab 04:03
Maßnahmen: Grünflächen vernetzen, tierfreundliche Architektur und Beteiligung · ab 11:35

Quellen

StudieFaktencheck Artenvielfalt (Oktober 2024)

RechtEU-Biodiversitätsstrategie

BioDiff-Fassade (Projekt, Universität Stuttgart)

Weitere 1 Quelle anzeigen

Animal-Aided-Design (Konzept/Ansatz)

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.

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