Neue Biowaffen – Wie gefährlich sind Viren, Bakterien und Pflanzensamen?
3. August 2026 · 29 Min.
Die akute Gefahr eines gezielten biologischen Massenangriffs auf Menschen gilt als gering; größere Risiken bestehen in Laborunfällen, dem Einschleppen invasiver Organismen, dem Missbrauch genetischer Daten sowie der Nutzung von KI zur Entwicklung toxischer Stoffe.
Der Beitrag untersucht historische Einsätze biologischer Waffen, die Wirkung der Biowaffenübereinkunft von 1975 und aktuelle Lücken in der Kontrolle. Expert:innen wie Philippa Lenzos und Gunnar Jeremias betonen, dass Dual‑Use‑Forschung, die Zunahme von Hochsicherheitslaboren und die Verbreitung von KI neue Risiken schaffen. Konkrete Fälle — von mysteriösen Samenpäckchen bis zu geplanten Anschlagsversuchen mit Rizin — verdeutlichen, dass neben beabsichtigtem Einsatz vor allem Unfälle, invasive Arten und technischer Missbrauch gefährlich sind.
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