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Phlegräische Felder – Italiens schlafender Supervulkan erwacht

25. August 2026 · 28 Min.

Die Phlegräischen Felder bei Neapel zeigen seit 2023 verstärkte Bradyseismusrate mit Bodenhebungen, Erdbeben und hohen CO2‑Emissionen; Vulkanologen wie Mauro di Vito und Giuseppe Mastro Lorenzo betonen Überwachung und Vorbereitung, warnen aber zugleich vor der begrenzten Vorhersagbarkeit großer Eruptionen.

Die Folge schildert, wie das Observatorio Vesuviano (INGV) ein dichtes Überwachungsnetz betreibt und erklärt das bradyseismische Phänomen: eine wiederkehrend füllende Magmakammer, die Bodenhebung und Erdbeben auslöst. Seismische Tomografien finden Magma eher in 6–8 km Tiefe. Vor Ort beeinträchtigen Hebungen Hafen, Fischerei und Infrastruktur; parallel laufen Notfallpläne, Evakuierungsübungen und gesellschaftliche Debatten über Risiko und Vorsorge.

Themen & Erkenntnisse

Überwachung, Bradyseismus und geologische Befunde · ab 01:59
Konkrete lokale Folgen für Hafen, Fischerei und Infrastruktur · ab 05:01
Risikoeinschätzung, Notfallplanung und gesellschaftliche Reaktionen · ab 15:05

Wer spricht

M
Mauro di VitoGAST

Vulkanologe am Observatorio Vesuviano (INGV); arbeitet seit etwa 30 Jahren am Observatorio, leitete die Einrichtung von 2022 bis August 2025 mit über 100 Mitarbeitenden und ist seitdem Chefwissenschaftler. Er erläutert Bradyseismus, Tomografie‑Befunde und Überwachungsstrategien.

Alle Auftritte von Mauro di Vito →
G
Giuseppe Mastro LorenzoGAST

Vulkanologe am INGV; warnt in der Folge vor der Möglichkeit plötzlicher, schwer vorhersagbarer Eruptionen, lebt im Hochrisikogebiet (Abschlussangabe im Beitrag) und untersucht lokale geologische Risiken.

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