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Phlegräische Felder – Italiens schlafender Supervulkan erwacht

25. August 2026 · 28 Min.

Die Phlegräischen Felder bei Neapel zeigen seit 2023 verstärkte Bradyseismusrate mit Bodenhebungen, Erdbeben und hohen CO2‑Emissionen; Vulkanologen wie Mauro di Vito und Giuseppe Mastro Lorenzo betonen Überwachung und Vorbereitung, warnen aber zugleich vor der begrenzten Vorhersagbarkeit großer Eruptionen.

Die Folge schildert, wie das Observatorio Vesuviano (INGV) ein dichtes Überwachungsnetz betreibt und erklärt das bradyseismische Phänomen: eine wiederkehrend füllende Magmakammer, die Bodenhebung und Erdbeben auslöst. Seismische Tomografien finden Magma eher in 6–8 km Tiefe. Vor Ort beeinträchtigen Hebungen Hafen, Fischerei und Infrastruktur; parallel laufen Notfallpläne, Evakuierungsübungen und gesellschaftliche Debatten über Risiko und Vorsorge.

Zahlen & Fakten

2 cm/Monat

ungefähre aktuelle Bodenhebungsrate seit August 2023

1,80 m

Höhe der Kaimauer in Pozzuoli im Vergleich zu 2005

26

Anzahl medizinisch versorgter Personen nach dem Erdbeben vom 31. Juli 2026

Weitere 6 Zahlen & Fakten anzeigen

5000 Tonnen/Tag

tägliche CO2‑Freisetzung in Teilen des Stadtteils Agnano (ohne Eruption)

5,1

mögliche Magnitude von Erdbeben entlang entdeckter Verwerfung

80.000

Einwohner in der größeren als hochriskostufe definierten Zone laut Notfallplan

35.000

Einwohner in der kleineren Hochrisikozone um Pozzuoli

40.000 Jahre

Alter der letzten verheerenden großen Eruption, die weltweit klimatische Folgen hatte

5000–3300 Jahre

Zeitraum, in dem die meisten heftigen Ausbrüche in der Region stattfanden

Diese Folge steckt voller Zahlen – neugierig?

Themen & Erkenntnisse

Überwachung, Bradyseismus und geologische Befunde · ab 01:59
Konkrete lokale Folgen für Hafen, Fischerei und Infrastruktur · ab 05:01
Risikoeinschätzung, Notfallplanung und gesellschaftliche Reaktionen · ab 15:05

Quellen

StudieObservatorio Vesuviano / Nationales Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) – Aussagen zur Überwachung, Bradyseismus und magmatischen Messbefunden

Alle Quellen findest du in der vollständigen Folge

Wer spricht

M
Mauro di VitoGAST

Vulkanologe am Observatorio Vesuviano (INGV); arbeitet seit etwa 30 Jahren am Observatorio, leitete die Einrichtung von 2022 bis August 2025 mit über 100 Mitarbeitenden und ist seitdem Chefwissenschaftler. Er erläutert Bradyseismus, Tomografie‑Befunde und Überwachungsstrategien.

Alle Auftritte von Mauro di Vito
G
Giuseppe Mastro LorenzoGAST

Vulkanologe am INGV; warnt in der Folge vor der Möglichkeit plötzlicher, schwer vorhersagbarer Eruptionen, lebt im Hochrisikogebiet (Abschlussangabe im Beitrag) und untersucht lokale geologische Risiken.

Alle Auftritte von Giuseppe Mastro Lorenzo

KIDieser Inhalt wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft.